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  Karl Philipp Moritz
1756 - 1793

 
 
   
   



D e r   A u t o r

Karl Philipp Moritz wird 1756 in Hameln geboren. In ärmlichen und streng pietistischen Familienverhältnissen verbringt er eine qualvolle Kindheit, die er in seinem «Anton Reiser» autobiographisch verarbeitet. Nach einer Hutmacherlehre ist er 1777 Schauspieler in Leipzig. später Student der Theologie in Wittenberg, von 1778 an dann in Berlin im Schuldienst tätig. 1782 reist er nach England, 1786 nach Italien, dort befreundet er sich mit Goethe. 1788 kehrt er zurück und wird 1789 als Professor an die Akademie der Künste in Berlin berufen. 1791 wird er Mitglied der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften. 1793 ist er sechsunddreißigjährig in Berlin an einem chronischen Lungenleiden gestorben.

«Moritz ... ist wie ein jüngerer Bruder von mir, von derselben Art, nur da vom Schicksal verwahrlost und beschädigt, wo ich begünstigt und vorgezogen bin.» (Goethe, Brieftagebuch für Charlotte von Stein, 14. Dezember 1786)




D a s   W e r k

Tabelle von der Englischen Aussprache (1779)
Tabelle von der Englischen Etymologie (1779)
Weihnachtsgeschenk für meine Freunde (Gedichte 1779)
Unterhaltungen mit meinen Schülern (1780)
Die Dankbarkeit gegen Gott (1780)
Vom Unterschiede des Akkusativs und Dativs (1780)
Beiträge zur Philosophie des Lebens (1780)
Blunt oder der Gast (dramatisches Fragment 1780)
Kleine Schriften die deutsche Sprache betreffend (1781)
Blunt oder der Gast. Schauspiel in einem Aufzuge (1781)
Über den märkischen Dialekt (1781)
Anweisung, die gewöhnlichsten Fehler im Reden zu verbessern (1781)
Sechs deutsche Gedichte, dem Könige von Preussen gewidmet (1781)
Aussichten zu einer Experimentalseelenlehre (1782)
Deutsche Sprachlehre für die Damen (1782)
Anleitung zum Briefeschreiben (1783)
Reisen eines Deutschen in England, im Jahr 1782 (1783)
Fragment aus Anton Reisers Lebensgeschichte (1783)
Gnothi seauton oder Magazin zur Erfahrungsseelenkunde (1783-93)
Englische Sprachlehre für die Deutschen (1784)
Von der deutschen Rechtschreibung (1784)
Ideal einer vollkommnen Zeitung (1784)
Auch eine Hypothese zur Schöpfungsgeschichte Mosis (1784)
Anton Reiser (1785-90)
Andreas Hartknopf. Eine Allegorie (1785)
Über den Begriff des sich selbst Vollendeten (1785)
Neues ABC-Buch (1785/94)
Lesebuch für Kinder (1785)
Denkwürdigkeiten zur Beförderung des Edlen und Schönen (1786)
Das Edelste in der Natur (1786)
Das Skelett (1786)
Das menschliche Elend (1786)
Die Bibliotheken (1786)
Versuch einer deutschen Prosodie (1786)
Versuch einer kleinen praktischen Kinderlogik (1786)
Fragmente aus dem Tagebuche eines Geistersehers (1787)
Über die bildende Nachahmung des Schönen (1788)
Die Signatur des Schönen (1788)
Über die Allegorie (1789)
Grundlinien zu einer künftigen Theorie der schönen Künste (1789)
Über eine Schrift des Herrn Schulrat Campe (1789)
Italien und Deutschland (1789)
Andreas Hartknopfs Predigerjahre (1790)
Anthousa oder Roms Altertümer (1791)
Götterlehre oder mythologische Dichtungen der Alten (1791)
Grundlinien zu meinen Vorlesungen über den Styl (1791)
Italiänische Sprachlehre für die Deutschen (1791)
Über die Vereinfachung der menschlichen Kenntnisse (1791)
Lesebuch für Kinder (1792)
Mythologischer Almanach für Damen (1792)
Vom richtigen deutschen Ausdruck (1792)
Reisen eines Deutschen in Italien in den Jahren 1786 bis 1788 (1792/93)
Allgemeiner deutscher Briefsteller (1793)
Die große Loge oder der Freimaurer mit Waage und Senkblei (1793)
Grammatisches Wörterbuch der deutschen Sprache (4 Bde. 1793-1800)
Mythologisches Wörterbuch zum Gebrauch für Schulen (1793/94)
Vorbegriffe zu einer Theorie der Ornamente (1793)
Vorlesungen über den Styl (1793)
Die neue Cecilia (1794)


S e k u n d ä r e s

Karl-Philipp-Moritz-Ausgabe
der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Biographie
Bibliographie
Quellen, Kolophon

 
 
 
 
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