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Philipp Otto Runge
Farbenlehre

 


 






 








Farbenkugel
oder Construction des Verhältnisses aller Mischungen der Farben zu einander und ihrer vollständigen Affinität; mit angehängtem Versuch einer Ableitung der Harmonie in den Zusammenstellungen der Farben.
Von Philipp Otto Runge, Mahler. *)

Anhang
Ein Versuch, die sinnlichen Eindrücke aus den Zusammenstellungen der verschiedenen Farben mit dem vorhin entwickelten Schema zu reimen.

Goethes Brief
an Runge die Farbenkugel betreffend. (1809)


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Diese Abhandlung, im Jahre 1809 verfaßt, erschien 1810 in einer Quart-Ausgabe bey Friedrich Perthes in Hamburg. Man hat bey dem gegenwärtigen Abdrucke die Kupfertafel, so wie die Tafel der Zusammenstellungen, welche sich auf die Harmonie beziehen, weglassen zu können geglaubt, weil sich für den Aufmerksamen diese Darstellungen nach den geometrischen Figuren, welche auch hier den Text begleiten, so wie aus der Entwicklung selbst, zur Genüge ergeben. Wie wir denn auch die vortreffliche Abhandlung des Prof. Steffens: «Über die Bedeutung der Farben in der Natur» hier nicht wieder aufnehmen, die man an ihrem Orte aber mit großem Interesse lesen kann, und darin finden wird, wie der Verf. derselben nicht allein überhaupt in den eigentlichen SinndesKünstlers, zu dessen Entwicklung sein Umgang schon wesenltlich beygetragen hatte, tief und genau eingegangen ist, sondern auch eine erfreuliche Bestätigung der Ansicht seines Freundes durch die Natur selbst in den mannichfaltigsten physikalischen, chemischen u. a. Wahrnehmungen nachweiset.
 
 
 
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