Ausgangssituation

Vorwort

 

Im Zusammenhang mit dem Ruf nach einer erhöhten Internationalisierung der deutschen Hochschulen und dem immer härter werdenden Wettbewerb unter den Hochschulen (auch um Studienbewerber) entsteht innerhalb der Hochschulen ein sich immer stärker manifestierender Interessenskonflikt zwischen den politischen und akademischen Vertretern der Hochschulen in Bezug auf die Zulassung von internationalen Studienbewerbern.      

 

Auf der einen Seite steht das politische Interesse, möglichst viele internationale Studienbewerber an die Hochschule zu ziehen und die Angst vor stagnierenden Zahlen:  „Weitere Hürden“ bei der Aufnahme von Studierenden zu errichten, wird   vor diesem Hintergrund als kontra-produktiv abgewertet. Auf der anderen Seite steht der berechtigte Wunsch der Fakultäten nach einer gezielten Auswahl von internationalen Studienbewerbern. Diese sollen zu dem entsprechenden Studienfach passen und auf Grund ihrer Voraussetzungen eine realistische Chance haben, möglichst innerhalb der Regelstudienzeit das Studium erfolgreich abzuschließen, oder zumindest nicht die Abbrecherquoten im gewählten Studienfach zu erhöhen. Vor dem Hintergrund dieses Interessenskonfliktes findet die Auswahl und Zulassung ausländischer Studienbewerber im Moment statt. weiter...