QED e.V.

QED e.V. Foto: Fakultät für Elektrotechnik Interessierte Schüler und Studenten beackerten in der Fakultät für Elektrotechnik verschiedenste mathematische Teilgebiete.

Seminar des Vereins Quod Erat Demonstrandum e.V.

Fakultät für Elektrotechnik begrüßte 30 junge Mathematik-Begabte

Der Quod Erat Demonstrandum e. V. ist ein von Schülerinnen und Studentinnen gegründeter und geleiteter Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, mathematisch interessierte und begabte Jugendliche zu fördern. Dazu organisiert der Verein Wochenendseminare und Akademien, auf denen sich die Möglichkeit bietet, über den Schulstoff hinausgehende Vorträge und Kurse zu besuchen. Die Geschichte des QED e.V. ist eng mit dem Landeswettbewerb Mathematik Bayern verknüpft.

Der Verein wurde 1998 im Anschluss an das Ferienseminar für die Sieger des ersten Landeswettbewerbs  aus der Taufe gehoben. Auch heute noch  rekrutiert der Verein seine Mitglieder u.a. aus den Reihen der Sieger des Landeswettbewerbs Mathematik. Im Oktober 2009 wurde der QED e.V. für seine Förderung begabter Jugendlicher mit dem erstmals verliehenen Preis der Karg-Stiftung ausgezeichnet, der mit 50.000 Euro dotiert ist. Mit diesem Geld werden die Seminare des Vereins, die im Schnitt alle drei Monate stattfinden und jeden Sommer eine QED-Akademie bezuschusst.

Zahlentheorie, Graphentheorie und Spieltheorie

Eines dieser Seminare fand an der Hochschule Augsburg statt. 30 interessierte Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten beackerten verschiedenste mathematische Teilgebiete, wie die Zahlentheorie, Graphentheorie, die Spieltheorie oder Teilgebiete der angewandten Mathematik. So ging es in diesem Seminar unter anderem um den großen Satz von Fermat (Vortragender: Jürgen Kanzler) und um Graphen-Chronologie (Vortragender: Daniel Harrer). Diese Theorie ist  anwendbar auf die Verteilung von Wasser in Systemen von Wasserrohren. Nimmspiele (Vortragender: Daniel Harrer), d.h.  Spiele, bei denen Spieler nach vorgegebenen Strategien Steine von Haufen nehmen und der Spieler, der den letzten Stein zieht, verliert, wurden ebenso thematisiert wie die Berechnung von Populationsstärken in der Biomathematik (Vortragende: Agnes Köhler).

Die schulpflichtigen Teilnehmer hatten alle eine Schulbefreiung erhalten. Besonders erfreulich ist, dass der Frauenanteil bei ca. 25 Prozent lag, so dass man auf einen leistungsstarken Nachwuchs in den MINT-Fächern hoffen darf. Neben den Vorträgen stellte Prof. Franz Raps, der Dekan Fakultät für Elektrotechnik, die Hochschule Augsburg und die Studienfächer der Fakultät für Elektrotechnik vor.

» Quod Erat Demosntrandum e.V.

 

Meldung vom 27. Juni 2012