BAFöG

BAföG

Die klassische Form der Studienfinanzierung ist und bleibt das BAföG, eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz.

Leider kann jedoch nicht jeder der diese Förderung haben möchte diese auch bekommt. Grundsätzlich hängt das Bafög vom Einkommen der Eltern oder des Ehepartners ab; aber auch vom Einkommen und Vermögen des Antragstellers. Der derzeitige Freibetrag liegt momentan bei 5.200 Euro pro Student und wird durch Heirat oder eigene Kinder jeweils um 1.800 Euro erhöht.

Daher kann man auf die schnelle nicht sagen, wer Anspruch auf BAföG hat, und wie hoch die Unterstützung ist.

 

Dieser BAföG-Rechner kann jedoch ungefähr berechnen wie viel BAföG Ihnen zustehen würde.

Vergabe

BAföG kann in der Regel innerhalb der Dauer der Regelstudienzeit eines Studienganges beantragt werden. Mit BAföG kann auch gefördert werden, wer bereits in einem anderen Studiengang eingeschrieben war. Voraussetzung ist, dass der Fachrichtungswechsel spätestens nach dem 3. Fachsemester erfolgt ist und aus einem gesetzlich anerkannten Grund vollzogen wurde (Beispiele: Eignungsmangel, Neigungswandel).

Bei einem späteren Wechsel müsste ein sog. unabweisbarer Grund vorliegen, damit es weiter BAföG geben kann.

Von seltenen Ausnahmen abgesehen hat jeder Fachrichtungswechsel negative Folgen für die BAföG-Förderung im neuen Studiengang. Diese wiegen umso schwerer, je später der Wechsel erfolgt.

Beantragung

Da die Bearbeitung der Anträge ein paar Wochen dauern kann ist zu empfehlen, den Antrag schon sehr frühzeitig zu stellen, am besten, sobald Sie eine Studienplatzzusage haben.

Gefördert werden können Sie mit Beginn des Monats, in dem Sie Ihre Ausbildung aufnehmen, frühestens jedoch vom Beginn des Antragsmonats an.

Also: Nicht warten mit der Antragstellung! Rückwirkend gibt es kein Geld. Übrigens auch dann nicht, wenn Sie vorerst auf eine Antragstellung verzichtet, z. B. weil Sie noch genügend Geld haben.

Nebeneinkünfte

Sie dürfen im Bewilligungszeitraum des BAföG (meist ein Jahr) anrechnungsfrei noch 4800 € dazuverdienen. Das entspricht im Durchschnitt 400 Euro im Monat. Dies gilt aber nicht bei einem vom Studium vorgeschriebenen Praktikum. Während des Studiums müssen Sie ihre Leistungen nachweisen, um weiterhin BAföG beziehen zu können, und zwar i.d.R. nach Abschluss des 4. Fachsemesters.

Rückzahlung

Sie müssen dem Bundesverwaltungsamt immer Ihre aktuelle Anschrift mitteilen, damit es Sie zu gegebener Zeit zur Rückzahlung auffordern kann.

Studierende an Hochschulen müssen die Hälfte der in der Regelstudienzeit erhaltenen BAföG-Förderungssumme zurückzahlen (Staatsdarlehensanteil).

Die Darlehensschuld ist auf maximal 10.000 Euro begrenzt und beginnt 5 Jahre nach Ende der Förderungshöchstdauer (bei Bachelor/Master bezogen auf den Bachelor!). Sie erfolgt in vierteljährlichen Raten in Höhe von mindestens 315 Euro.

 

Hier kann die Rückzahlung berechnet werden.

 

Weiter Informationen zum BAföG erhalten Sie unter folgenden Links:

http://www.das-neue-bafoeg.de/

http://bundesrecht.juris.de/baf_g/index.html

http://www.bafoeg-aktuell.de/

 

Ihr Ansprechpartner für die BAföG – Beantragung in Augsburg ist das Amt für Ausbildungsförderung des Studentenwerks Augsburg.

http://www.studentenwerk-augsburg.de/