Die im Bereich der Hochfrequenztechnik und Nachrichtentechnik tätige Firma Rohde & Schwarz veranstaltet jährlich für Studenten einen Fallstudienwettbewerb. Dort treten Universitäten und Hochschulen aus ganz Deutschland gegeneinander an, um das beste Team in Sachen Hochfrequenztechnik und Nachrichtentechnik zu finden. In diesem Jahr nahm wieder ein Team der Fakultät für Elektrotechnik teil. Das Team „Welle Augsburg“ bestand aus fünf Studenten der Elektrotechnik, die sich der Herausforderung stellten: Sebastian Reichhold, Sebastian Mattioli, Bernd Röckert, Thomas Blenk und Peter Lawall.
Der Wettbewerb bestand aus zwei Teilen. Zum einen aus den bundesweit durchgeführten regionalen Vorrunden und zum anderen aus dem Finale, in dem sich die Sieger der regionalen Vorrunden gegenüber standen. Beim Vorentscheid an der TU München nahmen außer dem Team „Welle Augsburg“ zwei weitere Teams teil: ein Team der TU München und ein Team der Hochschule Rosenheim. Der Schwerpunkt der Vorrunde lag in diesem Jahr bei Hochfrequenz-Modems. Vom Zusammenstellen eines Modems (Anzahl der Kanäle, Bandbreite, …) bis hin zur verwendeten Modulationsart wurde alles abgefragt. Bewertet wurde nicht nur das Fachliche, sondern auch die Teamarbeit und die Präsentation der Ergebnisse. Das Team der Hochschule Augsburg machte von Anfang an einen guten Eindruck bei den Prüfern, nicht nur, weil es das einzige Team mit „Team T-Shirts“ war – auch die Präsentationstechnik wurde von den Prüfern besonders gelobt.
Das Finale verpassten die Augsburger nur ganz knapp – mit nur einem Punkt Rückstand zum Sieger. Sieger der Vorrunde wurde in diesem Jahr das Team von der TU München. Im Finale wurde dann der Schwierigkeitsgrad nochmals erhöht. Das Thema des Finales war die Signalanalyse. Sieger des diesjährigen Wettbewerbs wurde das Team von der Uni Ulm.
Meldung vom 2. August 2011

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