Profil

Nachfolgerstudiengang

Bitte bewerben sie sich für den Nachfolgestudiengang Interaktive Medien. Im Diplomstudiengang werden keine Bewerber mehr aufgenommen.

Studienabschlüsse

Diplom-Designer (FH) Multimedia
Diplom-Informatiker (FH) Multimedia

Profil

Der Studiengang Multimedia wurde 1996 eingerichtet und ist als gemeinsamer Studiengang der Fachbereiche Informatik und Gestaltung konzipiert. Er verfolgt damit eine eigene Zielrichtung. Sie soll es späteren Multimedia-Designern und Multimedia-Informatikern ermöglichen, neue Entwicklungen auf diesem jungen und sich ständig wandelnden Gebiet schneller aufgreifen und weiterentwickeln zu können. Ein Studium, das beide Teile, Informatik und Gestaltung, gleichermaßen vermittelt, schafft außerdem eine solide Basis, um Aufgaben zu lösen, die in dieser Form von reinen Informatikern oder Gestaltern nicht bewältigt werden können.

Multimedia ist der Überbegriff für alle computergestützten Medien, die online im Internet oder offline, wie etwa auf CD-ROMs, mehrere klassische Medien wie Bild, Text, Bewegtbild und Ton miteinander kombinieren. Die interaktive Nutzung spielt bei den meisten dieser An wendungen eine wichtige Rolle. Zunehmend erobert Multimedia jedoch weit größere Bereiche als nur Internet und CD-ROM. Daher werden während des Studiums auch komplexe Projekte, z. B. im Bereich Tele-Learning, 3-DCommunity oder interaktive Rauminstallationen entwickelt.

Die internationalen Beziehungen werden durch den Austausch mit Partnerhochschulen in Europa, Nordamerika, Afrika und Asien auf Studenten- und Professorenebene unterstützt. Die Fachhochschule Augsburg fördert Auslandsaufenthalte in besonderem Maße und beteiligt sich am European Community Course Credit Transfer System (ECTS), das die Anerkennung der Studienleistungen wesentlich vereinfacht. Die Fächer- und Stundenübersicht enthält neben den Angaben zu den Semesterwochenstunden auch die für den internationalen Vergleich notwendigen Leistungsunkte (Credits) und Niveau-Angaben (Level) nach dem ECTS-System.

Studium

Das Diplomstudium Multimedia gliedert sich in ein zweisemestriges Grundstudium und ein sechssemestriges Hauptstudium. Im 5. Semester findet ein zentrales Teamprojekt statt, im 6. Semester wird ein 20-wöchiges Praktikum absolviert. Ab dem 5. Semester muß einer der beiden Schwerpunkte Mediendesign oder Medieninformatik gewählt werden.

Die Struktur des Diplomstudiengangs Multimedia:

gemeinsames Grundstudium gemeinsames
Hauptstudium
Spezialisierung
(Beispiel Gestaltung)
Winter Sommer Winter Sommer Winter Sommer Winter Sommer
1 2 3 4 5 6 7 8
Mediengeschichte
Medientheorie
  Berufs-
kunde
   
Zeichnen / illustration Internet / Online Digitale
Bildge-
staltung
Praxis-
seminar
Wahl-
pflicht-
fach 1
Projekt-
arbeit II
Werken / 3D
Audio / Offline  
Typografie
Konzeption Projekt-
arbeit I
Praktikum Wahl-
pflicht-
fach 2
Diplom-
arbeit
Fotografie Video / Animation
Datenverarbeitung Computer-
grafik
Daten-
Kommu-
nika-
tion
Wahl-
pflicht-
fach 3
Softwareentwicklung Systemn.
Programm.
Softeare-
engineeering
  Telekom-
munikation
 
MM-
Systeme
Daten-
banken
     
Mathematik Englisch Recht Marketing    
    Allgemein-
wissensch.
BWL Allgemein-
wissensch.
     

Berufsfeld

Das Berufsfeld umfasst die Konzeption und Umsetzung multimedialer Produktionen. Qualifizierte Mediendesigner und Medieninformatiker sind heute Spezialisten, die von Auftraggebern wie Medienunternehmen, Verlagskonzernen, Fernsehanstalten, Werbeagenturen, Industrie- und Handelsunternehmen sowie öffentlichen Institutionen, wie Museen und städtische Verwaltungen dringend gesucht werden. Es existiert eine Vielzahl von kleineren bis mittleren Unternehmen, die derartige Produktionen vom Konzept bis zur Marktreife betreuen. Geplant und realisiert werden solche Produkte von kleinen, flexiblen Entwicklungsteams, in denen neben Experten der jeweiligen Thematik Medieninformatiker und Mediendesigner eng zusammenarbeiten. Kennzeichnend für beide Berufsgruppen ist es, dass hier nicht nur umfassendes Spezialwissen gefragt ist. Interdisziplinäre Kenntnisse und Fähigkeiten aus allen Bereichen tangieren die Arbeit im Team genauso stark.