Informatik I6
Astronomie und Feuerkugeln
Prof. Dr. Heinrich Beck
Am 6. April 2002 um 22:20:17 Uhr Ortszeit erschreckt eine Mond-Helle Lichterscheinung viele Menschen in ganz Süddeutschland. Insgesamt 7 Stationen des europäischen Feuerkugelnetzes in D, CZ und A erfassen die Leuchtspur einer Feuerkugel: der "Neuschwanstein Meteorit". Der Meteorit zerbrach nach einer Explosion in 3 Fragmente, die von vielen Hobby-Astronomen gesucht und auch gefunden wurden. Einer davon ist Herr Karl Wimmer. Mithilfe seiner Berechnungen und seinen Daten soll eine korrekte Animation der Flugbahn des Neuschwanstein-Meteoriten, mit anschliessender Fragmentierung, geschaffen werden, um nachvollziehen zu können, wie das Ereigneis von verschiedenen Standpunkten der Region aus ablief. Diese Visualisierung soll, unter anderem, in die offizielle Website der Sternwarte Streitheim eingebettet werden.
Caries Detection
Prof. Dr. Peter Rösch
Karieserkennung auf Zähnen ist nach wie vor eine schwierige Angelegenheit. Es soll eine Methode gefunden werden, mit der z.B. ein Zahnarzt bei der Erkennung von Karies auf Röntgenaufnahmen unterstützt werden kann. Der Markt bietet hierzu momentan nur sehr wenige sinnvolle Optionen. Die Aufgabe unseres Projektteams ist es, in dieser Richtung zu forschen und zu versuchen, einen funktionierenden Ansatz zur Erkennung des Zahns und des Karies zu entwickeln. Dies soll mit Hilfe verschiedener Verfahren der medizinischen Bildverarbeitung erreicht werden.
Drei Augen
Prof. Dr. Gundolf Kiefer, Dipl. Inf. (FH) Michael Schäferling

In dem Projekt "Drei Augen" geht es darum, Objekte mithilfe von drei Kameras zu erkennen und ihre Lage im Raum zu vermessen. Das Projektteam ist in zwei Gruppen eingeteilt die parallel verschiedene Lösungsansätze für die gleichen Aufgaben erarbeiten sollen.
Das Projekt ist ein zwei Phasen unterteilt. In der ersten Phase soll versucht werden, möglichst effiziente Algorithmen für die Erkennung von Objekten zu implementieren. In der zweiten Phase sollen diese dann als Grundlage für die möglichst genaue, dreidimensionale Ortung eines Gegenstandes genutzt werden. Als Basis für das Programm dient die quelloffene Programmbibliothek OpenCV, welche Algorithmen für maschinelles Sehen enthält.
Das Projekt findet im Rahmen des BMBF-Förderprojekts Triokulus statt.
http://www.hs-augsburg.de/~kiefer/triokulus/
EVA - Praktikumsevaluation
Prof. Dr. Jürgen Scholz
Wir haben in der letzten Projektarbeit eine Plattform entwickelt, auf der Studenten nach Abschluss des Praxissemester ihren Praktikantenbetrieb bewerten können um so Studenten auf der Suche nach einem Praktikumsplatz eine Entscheidungshilfe zu bieten.
Nun verbessern wir die Bedienbarkeit der Oberfläche (GUI). Außerdem Überarbeiten und Strukturieren wir den bereits vorhandenen Code.
Dieser Webservice soll später auch anderen Fakultäten zur Verfügung gestellt werden.
HSA-Messenger
Prof. Dr. Nik Klever

Ziel des Projektes ist es, die Kommunikation, das Kennenlernen und den Informationsfluss, unter den Studenten zu vereinfachen. Dazu soll ein Messenger entwickelt werden, an dem sich die Studenten mit ihrer RZ-Kennung einloggen. Die Hauptfunktionalitäten umfassen dabei das Chatten zwischen den Studenten, das Senden und Empfangen von HSA E-Mails und Erstellen von Votings. Die Kontaktliste umfasst alle Studenten (evtl. auch Professoren, usw.) der HSA sortiert nach Fakultät, Studiengang, Veranstaltung und evtl. selbst erstellten Gruppen (Projektgruppen).
Multi Project Tool
Prof. Dr. Nik Klever

In Zusammenarbeit mit Fujitsu Technology Solutions wird im Projekt MPT ein Tool realisiert, das die Arbeits- und Aufgabenplanung eines Mitarbeiters im Bereich des Projektmanagements deutlich vereinfachen wird.
Auf Basis des Pflichtenheftes von FTS werden die Ebenen der Datenbank, Logik und Benutzeroberfläche entwickelt und in regelmäßigen Kundenmeetings präsentiert. Es wird also von der ersten Abklärung der Anforderungen bis hin zur abschließenden Übergabepräsentation ein Einblick in den gesamten Ablauf eines Softwareprojekts im wirklichen Geschäftsumfeld gewährt.
Die notwendigen Datenstrukturen werden ebenso wie das Datenbankmodell von Grund auf entwickelt, während ein firmeneigenes Web-Framework als Basis der Oberfläche dient.
Robotersimulation im Internet
Prof. Georg Stark
Das Ziel des Projekts ist die Realisierung eines Softwaresystems zur Robotersimulation im Internet als verteilte Anwendung. Auf dem Heim-PC, dem Client, erfolgt die Fernbedienung des Robotersimulators, sowie die dreidimensionale grafische Darstellung in Echtzeit. Auf einem zentralen Server läuft der eigentliche Robotersimulator. Die Fernkommunikation erfolgt über die DCOM-Schnittstelle (Distributed Object Model von Microsoft).
Als Beispiel wird ein kleiner mobiler Roboter der Firma KUKA Roboter simuliert. Dessen dreidimensionale Grafikdarstellung wird in einem Standardformat (STL: Surface Triangulation Language) eingelesen.
WEBDAWA
Prof. Dr. Wolfgang Klüver

Basierend auf drei vorhandenen Diplomarbeiten soll eine "Verwaltung und Einsichtnahme in Abschlussarbeiten im Internet" realisiert werden. Diese drei Diplomarbeiten befassten sich bereits näher mit der Thematik wodurch folgende Informationen bereits vorliegen:
- ein ausführliches Pflichtenheft
- ein detailliertes Datenmodell
- ein prototyp mit Oracle-Forms
- eine Zugriffsstudie mit php
- eine Menge bereits erfasster Abschlussarbeiten.
Das Ziel ist also eine Webanwendung, basierend auf den vorliegenden Informationen, zu entwickeln.

Feedback
Sitemap
English
Rund ums Studium
Projekte I6
Mensa
Webmail
Hochschule intern (Login)