Interaktive Medien IAM6
ARTE NEXX
Prof. Robert Rose, Andreas Paul

Ziel der ARTE Projektgruppe ist die Konzeption und Umsetzung einer Webplattform, um Inhalte des Fernsehsender ARTE und Content von kreativen Internetnutzern zu verbinden. Desweiteren wird eine mögliche Verbindung von Web, Fernsehen und realer Welt erarbeitet. Tieferer Sinn dieser transmedialen und – entgegen den klassischen Gewohnheiten eines Fernsehsenders – auch die Grenzen von Sender und Empfänger verschwimmen lassenden Bemühungen, ist es, die Marke ARTE stärker in den Alltag dieses flüchtigen Begriffs "Kreativer" zu bringen, ohne auf die Falle "Wir machen das neue Facebook!" hereinzufallen. Diese Verschmelzung soll somit nicht nur im Web stattfinden, sondern dem Sender auch eine Plattform in der realen, urbanen Welt bieten (Hipster Generated Content vs. Guerillanarrowcasting).
Circle
Prof. Dr. Nik Klever, Uve Müllrich
Ziel dieser Projektgruppe ist es, für das Sparkassenplanetarium Augsburg einen Fulldome-Film in Form einer Musikvisualisierung zu erstellen. Der Kreativität in der Auswahl der Musik und filmischen Stilmittel waren keine Grenzen gesetzt.
Nach Abschluss des Projekts soll ein vorführbarer Film entstanden sein, der als Openingsequenz oder vielleicht auch als Hauptprogramm aufführbar sein könnte.
Unter dem Titel „Circle“ verbirgt sich die abstrakte Darstellung von Lebenszyklen.
Dem immerwährenden Streben nach Vollkommenheit wird die chaotische Natur gegenüber gestellt, dem Wachsen der Städte das Sterben der Natur. Als Kreis wird die Entstehung einer Zivilisation und der zeitgleiche Kampf gegen die Natur gesehen, welcher sich schließt, wenn der Geist der Natur überhand nimmt und die sterilen Strukturen der Zivilisation wieder zerfallen.
Flash-Game
Prof. Jens Müller, Prof. Dr. Wolfgang Kowarschick
Bei Flash-Game handelt es sich um ein in Facebook integriertes Multiplayer Trading Card Game.
Ziel ist es, durch geschicktes Handeln und Sammeln von Tierkarten möglichst viele Tiere zu erhalten und ihnen ein neues Zuhause auf den eigenen Inseln zu geben. Es gibt zwei Möglichkeiten Tierkarten zu erhalten. Man kann bei Auktionen mit seinem Spielgeld mitbieten. Wenn man zwischen einer und drei Tierkarten eines Tieres schon besitzt und sein Quartett vervollständigen möchte, kann man versuchen diese Karten einem Freund in einem Kuhhandel wegzuschnappen. Hat man ein Quartett einer Tierart komplett, wird man mit dem entsprechenden Tier belohnt. Dieses kann man dann auf seiner eigenen Insel platzieren, wo es den zahlreichen Gefährten Gesellschaft leisten kann.
JRegain
Prof. Dr. Gerhard Meixner
JRegain ist eine computergestützte Therapievariante zur Wiedererlangung essenzieller kognitiver Fähigkeiten nach Unfällen oder Krankheiten die das Gehirn betreffen. In Zusammenarbeit mit dem Therapiezentrum Burgau werden Übungsmodule erarbeitet, die Reaktion, Aufmerksamkeit und Konzentration fördern um den Patienten bei seiner Genesung zu unterstützen und ihn für das tägliche Leben nach der Erkrankung trainieren. Neben den geistigen Fähigkeiten wird auch die Feinmotorik, durch das zielgerichtete Benutzen des Interfaces, gefördert.
KöScreen
Prof. KP Ludwig John, Prof. Dr. Thomas Rist
Ziel der Stadtwerke ist es Bewusstsein für ihre Kompetenzen im Energie-Bereich zu schaffen. Dazu sollen Dynamische Charts über Energie-und Wasserverbrauch den Aufwand hinter den Kulissen deutlich machen. Weiterhin erfahren Passanten mithilfe des Kö-Screens an Ort und Stelle über Service-Angebote im öffentlichen Nahverkehr wie beispielsweise der Karo-Card. Neuigkeiten aus Augsburg und der Welt lockern das Ganze auf und gestalten den Informationsfluß abwechslungsreich. Um bequem an diese Inhalte zu kommen nutzen wir standardisierte Schnittstellen wie RSS und Twitter. Ein einfaches Redaktionssystem ermöglicht es zudem Informationen manuell einzustellen.
Das System ist so konzipiert, dass es auf mehrere Standorte erweiterbar ist. Je nach Standort und Uhrzeit können bestimmte Themen stärker gewichtet werden, sodass immer der passende Inhalt angezeigt wird. Auch das Design ist skalierbar: Verschiedene Darstellungsvarianten können mithilfe von Templates mit geringem administrativen Aufwand ausgetauscht werden. Unser Bildschirm am Königsplatz erstrahlt dabei durchgängig in den Farben der Stadtwerke.
mPortal
Prof. KP Ludwig John, Prof. Dr. Nik Klever

mPortal ist eine auf dem Android-Betriebsystem basierte Smartphone-Anwendung, welche mit dem Prinzip des Augmented Reality arbeitet. Sie wurde in Unterstützung mit der Verlagsgruppe Weltbild ursprünglich als eine Art Shopfinder entwickelt. Die letzendlich entstandene Anwendung erlaubt es den Nutzern aber nicht nur Weltbild-Filialen in seiner Umgebung ausfindig zu machen, sondern vielmehr auch (gastronomische) Orte, wo man sich in Ruhe entspannen kann, sei es in Gesellschaft, alleine oder mit einem Buch.
Zudem wurde im Umfang des Projektes ein zweites Ziel gesetzt. Und zwar den bestehenden Onlineshop von Weltbild für eine mobile Smartphone-Variante zu analysieren und evtl. zu optimieren, damit Menschen auch von unterwegs das Angebot einfach nutzen können.

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