Seminar Existenzgründung
WiSe 2011 (IN7, freigegeben am 18.10.2011)
WiSe 2011 (I7, freigegeben am 18.10.2011)
WiSe 2011 (TI7, freigegeben am 18.10.2011)
WiSe 2011 (WI7, freigegeben am 18.10.2011)
SoSe 2011 (IN7, freigegeben am 01.04.2011)
SoSe 2011 (TI7, freigegeben am 01.04.2011)
SoSe 2011 (WI7, freigegeben am 01.04.2011)
SoSe 2011 (WI7, freigegeben am 01.04.2011)
SoSe 2011 (I7, freigegeben am 01.04.2011)
Einleitung
Die Beschäftigung mit dem Thema Existenzgründung erweitert die Karriereoptionen unserer Absolventen um eine wichtige und bisher vernachlässigte Dimension.
Gerade auch in Zeiten in denen immer mehr Unternehmen Stellen streichen.
Denn die Erwerbsbiografien unserer Studenten ändern sich: Die Selbständigkeit tritt für zukünftige Absolventengenerationen immer öfter ganz selbstverständlich neben abhängige Beschäftigung.
Die HSA versucht dieser Entwicklung mit einem entsprechenden Bildungsangebot Rechnung zu tragen.
Dabei geht nicht um sofortige Selbständigkeit, sondern um berufliche Optionen!
Die Gründerausbildung greift vorhandene Qualifikationsbausteine bestehender Studiengänge auf und führt diese weiter (ist also sehr wohl integriert und weiterführend).
Sie entwickelt und stärkt zwar auch wichtige ‚Soft-Skills‘, geht aber weit darüber hinaus.
Beispielsweise werden, insbesondere für Nicht-Kaufleute, bwl-iche Grundlagen im Rahmen eines Planspiels anwendungsbezogen weiterentwickelt und gefestigt.
Hinzu kommen wichtige unternehmerische Schlüsselqualifikationen, wie Entschlusskraft, Durchsetzungsfähigkeit, analytische Kompetenz etc., die auch im Management gefragt sind.
(Unternehmerisches Denken und Handeln ist mittlerweise auch unabdingbar für Einstellung bzw. Karriere in Angestelltenfunktionen, insbes. für Hochschulabsolventen).
Ziele
Studierende des Kurses sollten durch ihre Teilnahme ...- die einzelnen Schritte des Gründungsprozesses kennen lernen.
- Einblicke bekommen in die Aufgaben eines Existenzgründers.
- in die Lage versetzt werden, selbständig einen Businessplan zu erstellen.
- im Rahmen eines Planspiels typische Gründersituationen mit Chancen und Risiken erfahren.
- unternehmerisches Denken und Handeln einüben.
- Analysefähigkeiten trainieren: Marktsituationen und -ergebnisse richtig interpretieren.
- Wichtige ‚Soft Skills‘ trainieren, wie Entscheidungsfreude, Teamfähigkeit, Kreativität, Präsentieren, Argumentation.
Inhalte
Die Veranstaltung gibt einen Einblick in die wichtigsten unternehmerischen Verantwortungs- und Entscheidungsbereiche bei der Unternehmens-Gründung.
1 Gründerklima: Zur Gründerkultur in Deutschland
2 Die Gründungsvorbereitung
- Gründungsformen und Eignung
- Gründerförderung
- Die Schritte zur Planung des Geschäftsbetriebes
- Die Geschäftsidee
- Der Businessplan als konzeptioneller Kern
3 Die Gründungsfinanzierung
4 Die Konstitution des neuen Unternehmens
5 Das PLANSPIEL StartUp!
- Erarbeitung eines Businessplans
- Unternehmensgründung
- Markteintritt und Agieren im Markt (ca. sechs Planspielrunden)
Empfohlene Literatur
- Tertia Edusoft GmbH (Hrsg.) 2002 Teilnehmerhandbuch zum Planspiel StartUp!, Tübingen
- Collrepp, F. von 2000: Handbuch Existenzgründung, 3. Aufl., Schäffer-Poeschel, Stuttgart
- Heucher et al. (McKinsey) 1999: Planen, Gründen, Wachsen. Mit dem professionellen Businessplan zum Erfolg, 4. Aufl., Ueberreuter
- Nagl, A. 2003: Der Businessplan: Geschäftspläne professionell erstellen, Gabler, Wiesbaden
- Kußmaul, H. 1999: Betriebswirtschaftslehre für Existenzgründer, 2. Aufl., Oldenbourg, München
- weitere Literatur gemäß gesonderter Angaben

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