Motorenmuseum

Das Motoren- und Fahrzeugmuseum

Die einzelnen Exponate der Ausstellung dienen der Veranschaulichung der Motoren- und Fahrzeugtechnik. Viele grundlegende Entwicklungen liegen in der Anfangszeit dieser Technikbereiche und erreichen durch immer weiterschreitende Optimierungen regelmäßig neue Höhepunkte. Zur Vertiefung der Vorlesungen Verbrennungsmotoren, Vertiefung Verbrennungsmotoren und Fahrzeugtechnik sind viele historische Ausstellungstücke geschnitten. Sie erlauben so den Einblick in die prinzipielle Funktion, die heute oft von nur schwer überschaubaren elektronischen Eingriffen überlagert sind.

Frühe Exemplare der Motorentechnik befinden sich im Eingang des Gebäude D, während alle historischen Generationen der BMW-Boxer-Motoren im Vorraum über der Mensa, Gebäude C, Ebene 2 ausgestellt sind. Als neues Objekt ist seit Januar 2000 eingeschnittenes Fahrgestell des ersten deutschen Fließband-Autos im Treppenhaus Gebäude B, Ebene 3 zu "erfahren". Die Ausstellung wird geleitet von Prof. Dr.-Ing. Rainer Wieler. Verantwortlicher Labormeister ist Herr Michael Ziegler.

Deutz-Motor

Baujahr 1895


Bei dem Motor handelt es sich um einen Stationärmotor, der mit Benzin betrieben wurde und nach dem Viertaktprinzip arbeitet. Er hat eine Leistung von 3 PS bei einer Drehzal von ca. 230 Umdrehungen pro Minute. Seinerzeit kostete er 2000 Mark und zusammen mit dem gußeisernen Fundamentblock wiegt er etwa 1000 kg. Sein Brennstoffverbrauch lag bei etwa 0,4 - 0,5 kg pro PS und Stunde.

Der Motor ist im D-Gebäude der Fachhochschule Augsburg ausgestellt.

MAN Dieselmotor

Baujahr 1909


Der als technisches Denkmal ausgestellte MAN-Dieselmotor gehörte zur ersten produktreifen Dieselgeneration. Er hat eine Leistung von 10 PS bei einer Drehzahl von 255 Umdrehungen pro Minute.

Der Motor stand von 1910 bis 1956 im Wasserwerk Schwabmünchen. Er ist ein Geschenk der Stadt Schwabmünchen und ist ausgestellt im D-Gebäude.

 

 

Sendling Wasserverdampfer

Baujahr unbekannt


 

Dieser Motor der Münchner Firma Motorenfabrik München Sendling arbeitet als Dieselmotor nach dem, vom Hersteller patentierten, Acro-Luftspeicherverfahren.

Die Firma produzierte von 1899 bis Mitte der '60er Jahre eigene Motoren. Das Einsatzgebiet lag in der Landwirtschaft, kleinen und mittelständischen Betrieben, aber auch in der Industrie.

Er ist ebenfalls im D-Gebäude ausgestellt.

Dampfmaschine


Die Dampfmaschine ist der Vorläufer der Verbrennungsmotoren. Sie wurde meistens in Großbetrieben eingesetzt, weil es teuer und aufwendig war sie in Betrieb zunehmen. Erst die Verbrennungsmotoren ermöglichten einen kostengünstigeren Einsatz in Handwerksbetrieben. Die Erfindung der Dampfmaschine bedeutete das erste Loslösen von Wasserkraft. Sie wurden von 1782 bis 1900 gebaut.

Ausgestellt ist diese Dampfmachine im Eingang des D-Gebäudes der Fachhochschule Augsburg.

Opel Laubfrosch

Baujahr unbekannt


Bei diesem ausgestellten Fahrzeug handelt es sich um das erste deutsche Fließbandautomobil. Dieses Modell ist ein 4/20 Linkslenker mit einem gekürzten Rahmen.

Ausgestellt im Treppenhaus Gebäude B, Ebene 3.

 

Anfang der 20er Jahre führte Opel als erster deutscher Hersteller die Großserienfertigung mit Fließbandtechnik für das neue Kleinwagenmodell 4/12 PS ein. Der "Laubfrosch", wie der kompakte und offene Zweisitzer wegen seiner ausschließlich grünen Lackierung und den unkonventionell federnden Rädern genannt wird, geht 1924 in Serie.

Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Rainer Wieler

 (Ausstellungsleiter)

Tel.: 08 21 / 55 86 - 3158

Fax: 08 21 / 5586 - 3160

E-Mail:  rainer.wieler@hs-augsburg.de

Michael Ziegler

(Labormeister)

Tel.: 08 21 / 55 86 - 3169 oder -3170

Fax.: 08 21 / 55 86 - 3185

E-Mail:  michael.ziegler@hs-augsburg.de