3. Das Modell:

Das Modell

Nachdem bis jetzt überwiegend Informationen für den Anwender vermittelt worden sind, soll nun etwas hinter die Kulissen von geschaut werden. Unter anderem wird auf den Aufbau und die Funktionsweise von eingegangen. Aber auch, wie einfach um weitere Verfahrensklassen bzw. Verfahren erweitert werden kann.

An sich stellt kein Programm dar, sondern vielmehr eine Ablaufumgebung für Verfahren. Dabei wurde darauf geachtet, daß diese Ablaufumgebung so allgemeingültig wie nur möglich ist. Das Ergebnis dieser Bemühungen ist, daß nicht nur für Algorithmen aus dem Themengebiet der {\it Verteilten Systeme} verwendbar ist, sondern für jedes Gebiet, das sich mit Netzwerken befaßt. So ließen sich mit auch Probleme aus der Graphentheorie (Fach Operations Research) visualisieren, wie z.B. das Traveling Salesman Problem. Auch Branch-and-Bound-Algorithmen wie z.B. das Rucksackproblem oder gemischtganzzahlige Programmierung lassen sich mit realisieren. So kann der Lösungsbaum bei Branch-and-Bound-Problemen im Editorfenster schrittweise vom implementierten Verfahren selbst aufgebaut und dessen effiziente "Durchwanderung" aufgezeigt werden. Aber auch der Backtracking Algorithmus kann mit sehr einfach und schnell implementiert werden. Aufgrund der Nähe zu Verteilten Systemen können auch Verahren aus dem Bereich Datenkommunikation, wie z.B. Routing, mit der vorliegenden Ablaufumgebung dargestellt werden.

3.1. Das Vorbild
3.2. Aufbau des Modells
3.3. Welche Klassen gibt es?
3.4. Aufbau der Datenspeicherung
3.5. Beschreibung der einzelnen Klassen
3.6. Ablaufgerüst eines Verfahrens
3.7. Wie können weitere Verfahren implementiert werden?
3.7.1. Neue Verfahrensklasse einführen
3.7.2. Neues Verfahren einführen



Christian Krapp, 12 Jan 1998