Die Diplomarbeit stellt eine Simulationsumgebung (AMPSIM, C++) zur Analyse bereits
bestehender bzw. neu zu konstruierender Ampelanlagen und Netze von Ampelanlagen dar.
Dabei können beliebige Strategien bzgl. der Phasen- und Versatzeinstellungen definiert
und simuliert werden, um die Wartezeiten, und damit auch Benzinverbrauch und
Schadstoffemission, vor den Ampelanlagen zu reduzieren.
Mit AMPSIM ist es möglich die spezifischen Eigenschaften von Ampelanlagen zu definieren.
So können derzeit bis zu 10 Anlagen mit jeweils bis zu 3 Spuren pro Richtung festgelegt
werden. Durch die flexible Einstellung von Phasentakt und Zeitversatz besteht die
Möglichkeit auch komplexe Ampelanlagen in einem Modell abzubilden. Zusätzlich zur
Beschreibung der Ampelanlagen können verschiedene, sich auf die Fahrzeuge auswirkende,
Parametereinstellungen vorgenommen werden. Defaulteinstellungen und Beispieldateien tragen
dazu bei, sich in der dialogorientierten Oberfläche zurecht zufinden.
Das Ergebnis der gemachten Eingaben wird durch eine graphisch-dynamische Animation
sichtbar. Hierbei können die Bewegungen der Kraftfahrzeuge, die Staubildung sowie die
Phasenwechsel der Lichtsignalanlagen beobachtet werden.
Nach Ablauf eines Simulationsdurchgangs ist eine anlagen- bzw ampelspurspezifische
Auswertung der Wartezeiten und Geschwindigkeiten möglich, die Schwachstellen bzw.
unpassende Parametereinstellungen aufzeigen. Anhand dieser Information können die
Einstellungen verändert und angepaßt werden, bis das gewünschte Ergebnis vorliegt.
Der Aufbau der Diplomarbeit gliedert sich im wesentlichen in fünf Bereiche.
Zunächst werden verschiedenen Aspekte des Ablaufs an einer Ampelanlage hinterleuchtet.
Anschließend folgt eine ausführliche Beschreibung des Aufbaus und der Struktur von AMPSIM.
Die darauffolgenden Kapitel beinhalten das Benutzerhandbuch von AMPSIM, sowie Beispiele und
Ergebnisse. Den Abschluß bildet ein Ausblick auf zukünftige Erweiterungsmöglichkeiten.
Das Programm steht nur in einer DOS-Version zur Verfügung.