RETROpulsiv 2.0

 
 

Bereits gegen 11 Uhr, also knapp eine Stunde nach dem offiziellen Beginn, war das nicht gerade kleine Labor M202 der Hochschule mit zahlreichen Ausstellungsstücken und ihren Ausstellern gefüllt. „Die Resonanz übertraf unsere Erwartung deutlich“, bestätigte Christian Krenner vom Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V., der die RETROpulsiv gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Schöler von der Hochschule Augsburg organisiert hatte. „Gut dass wir einen zweiten Raum vorbereitet hatten“, so Krenner weiter.


Wer Probleme mit seinem Equipment hatte, dem wurde sachkundig in einer „Lötecke“ geholfen. Dort wurden auch einige Raritäten auf Vordermann gebracht, so beispielsweise ein Amiga 1200 aus dem Jahr 1995, der noch originalverpackt und unbenutzt auf der RETROpulsiv erstmalig gestartet wurde.


Aus der Sammlung eines Augsburger Retrocomputing-Fans waren fast alle Versionen, die jemals vom legendären Commodore 64 vorgestellt wurden, vorhanden. Sogar ein Exemplar des niemals verkauften Nachfolgers „Commodore 65“ war zugegen.


Die Atari-Fraktion war mit einem Atari TT zugegen. 8-Bitter hingegen waren auch von Schneider, Sinclair und anderen Herstellern zu sehen, darunter ein seltener „Apple IIgs Woz Edition“. Aus der Amiga-Welt waren neben kräftig aufgerüsteten Amigas der Baureihen 1200, 2000, 3000 und 4000 auch drei Maschinen mit dem AmigaOS-Clone „MorphOS“ zu sehen. Alte Unix-Workstations sowie diverse CP/M-Maschinen fehlten natürlich ebenfalls nicht. Exotische alte Spielekonsolen luden zu kurzweiligen Spielen ein.


In die EDV-Welt der ehemaligen DDR entführte Dirk Kahnert mit seinem Vortrag „Datensicherung mit Robotron-Rechnern“ und hatte hierzu beeindruckendes Equipment mitgebracht. Andreas Gerlich wiederum stellte seinen selbstenwickelten Z80-Emulator „YAZE-AG“ in einem zweiten Vortrag vor.

 

Die zweite RETROpulsiv fand am 16. November 2013 statt!