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B  I  B  L  I  O  T  H  E  C  A    A  U  G  U  S  T  A  N  A

 

 

 

 
Friedrich von Logau
Deutscher Sinn-Getichte Drey Tausend

 


 






 




Deß Dritten Tausend
Zu=Gabe.


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3 Z 2

Von meiner Zugabe.

Weil ich gerne gebe zu/ vnd bin frey mit schencken/
Wird man/ daß die Wahr gar schlecht/ leichtlich wollen dencken:
Guten/ wird doch alles gut; Bösen/ böse seyn;
Guten/ leg ich alles auß/ Bösen alles ein.

3 Z 19

Nachgeben.

Wer das halbe Recht raumt ein/ raumt das gantze lieber ein;
Wer deß halben schon ist Herr/ wil es auch deß gantzen seyn.

3 Z 27

Auff Billam.

Billa ist gewiß gar heusslich; daß sie etwa modern nicht/
Leget sie der Liebe Pulster immerdar an Lufft vnd Licht.

3 Z 35

An den Leser.

O Leser/ dir steht frey zu vrtheln über mich/
Vnd andren stehet frey zu vrtheln über dich:
Wie du dein Vrthel nun von andren dir begehrest/
So sihe/ daß du mir mein Vrthel auch gewehrest.
 
 
 
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