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- Lieder

- Minnesangs Frühling II.I.1
- 1.1
- «Vil lieben vriunt verkiesen, daz ist schedelîch; [7,1]
- 1.2
- swer sînen vriunt behaltet, daz ist lobelîch. [7,3]
- 1.3
- die site wil ich minnen. [7,5]
- 1.4
- bite in, daz er mir holt sî, als er hie bevor was, [7,6]
- 1.5
- und man in, waz wir redeten, dô ich in ze jungest sach.» [7,8]
- Minnesangs Frühling II.I.2
- 2.1
- Wes manst dû mich leides, mîn vil liebe liep? [7,10]
- 2.2
- unser zweier scheiden müeze ich geleben niet. [7,12]
- 2.3
- verliuse ich dîne minne, [7,14]
- 2.4
- sô lâze ich diu liute harte wol entstân, [7,15]
- 2.5
- daz mîn vröide ist der minnist und alle ándèr verman. [7,17]
- Minnesangs Frühling II.II.1
- 1.1
- «Léit máchet sorge, vil líebe wünne. [7,19]
- 1.2
- eines hübschen ritters gewan ich künde: [7,21]
- 1.3
- daz mir den benomen hânt die merker und ir nît, [7,23]
- 1.4
- des mohte mir mîn herze níe vrô werden sît.» [7,25]
- Minnesangs Frühling II.II.2
- 2.1
- «Ich stuont mir nehtint spâte an einer zinne, [8,1]
- 2.2
- dô hôrt ich einen rîter vil wol singen [8,3]
- 2.3
- in Kürenberges wîse al ûz der menigîn. [8,5]
- 2.4
- er muoz mir diu lant rûmen, alder ich geniete mich sîn.» [8,7]
- Minnesangs Frühling II.II.3
- 3.1
- Jô stuont ich nehtint spâte vor dînem bette, [8,9]
- 3.2
- dô getorste ich dich, vrouwe, niwet wecken. [8,11]
- 3.3
- «des gehazze got den dînen lîp! [8,13]
- 3.4
- jô enwas ich niht ein eber wilde », [. . .] sô sprach daz wîp. [8,15]
- Minnesangs Frühling II.II.4
- 4.1
- «Swenne ich stân aleine in mînem hemede, [8,17]
- 4.2
- únde ích gedenke an dich, ritter edele, [8,19]
- 4.3
- sô erblüet sich mîn varwe, als der rôse an dem dórne tuot, [8,21]
- 4.4
- und gewinnet daz herze vil manigen trûrìgen muot». [8,23]
- Minnesangs Frühling II.II.5
- 5.1
- «Ez hât mir an dem herzen vil dicke wê getân, [8,25]
- 5.2
- daz mich des geluste, des ich niht mohte hân [8,27]
- 5.3
- noch niemer mac gewinnen. daz ist schedelîch. [8,29]
- 5.4
- jône mein ich golt noch silber: ez ist den líutèn gelîch.» [8,31]
- Minnesangs Frühling II.II.6
- 6.1
- «Ich zôch mir einen valken mêre danne ein jâr. [8,33]
- 6.2
- dô ich in gezamete, als ich in wolte hân, [8,35]
- 6.3
- und ich im sîn gevidere mit golde wol bewant, [9,1]
- 6.4
- er huop sich ûf vil hôhe und vlouc in ándèriu lant. [9,3]
- Minnesangs Frühling II.II.7
- 7.1
- Sît sach ich den valken schône vliegen, [9,5]
- 7.2
- er vuorte an sînem vuoze sîdîne riemen, [9,7]
- 7.3
- und was im sîn gevidere alrôt guldîn. [9,9]
- 7.4
- got sende sî zesamene, die gelíeb wéllen gerne sîn!» [9,11]
- Minnesangs Frühling II.II.8
- 8.1
- «Ez gât mir vonme herzen, daz ich geweine: [9,13]
- 8.2
- ich und mîn geselle müezen uns scheiden. [9,15]
- 8.3
- daz machent lügenaere. got der gebe in leit! [9,17]
- 8.4
- der uns zwei versuonde, vil wol des waere ich gemeit.» [9,19]
- Minnesangs Frühling II.II.9
- 9.1
- Wîp víl schoene, nû var dû sam mir. [9,21]
- 9.2
- líeb únde leide daz teile ich sant dir. [9,23]
- 9.3
- die wîle unz ich daz leben hân, sô bist du mir vil liep. [9,25]
- 9.4
- wan minnestu einen boesen, des engán ích dir niet. [9,27]
- Minnesangs Frühling II.II.10
- 10.1
- Nu brinc mir her vil balde mîn ros, mîn isengewant, [9,29]
- 10.2
- wan ich muoz einer vrouwen rûmen diu lant, [9,31]
- 10.3
- diu wil mich des betwingen, daz ich ir holt sî. [9,33]
- 10.4
- si muoz der mîner minne iemer dárbènde sîn. [9,35]
- Minnesangs Frühling II.II.11
- 11.1
- «Der tunkel sterne der birget sich, [10,1]
- 11.2
- als tuo dû, vrouwe schoene, sô du sehest mich, [10,3]
- 11.3
- sô lâ du dîniu ougen gên an einen andern man.[10,5]
- 11.4
- sôn weiz doch lützel ieman, wiez under uns zwein ist getân. [10,7]
- Minnesangs Frühling II.II.12
- 12.1
- Aller wîbe wunne diu gêt noch megetîn. [10,9]
- 12.2
- als ich an sî gesende den lieben boten mîn, [10,11]
- 12.3
- jô wurbe ichz gerne selbe, waer ez ir schade niet. [10,13]
- 12.4
- in weiz, wiez ir gevalle: mír wárt nie wîp als liep. [10,15]
- Minnesangs Frühling II.II.13
- 13.1
- Wîp unde vederspil diu werdent lîhte zam. [10,17]
- 13.2
- swer sî ze rehte lucket, sô suochent sî den man. [10,19]
- 13.3
- als warb ein schoene ritter umbe eine vrouwen guot. [10,21]
- 13.4
- als ich dar an gedenke, sô stêt wol hôhè mîn muot. [10,23]
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