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Deß Ersten Tausend
Neundes Hundert.
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- I,9,17
Am fünfften Sontage nach Epiphan.
WEr vns für Unkraut hält/ vnd wil vns bald vertreiben/
Thut nichts/ als daß er sich sam vns noch auff wird reiben:
Er warte biß zum Augst/ da wird man deutlich kennen
Wer tüglich sey zur Ernt vnd würdig zum verbrennen.
- I,9,33
Am Sontage Misericord. Dom.
Ein guter Hirt ist der/ der seinen Leib vnd Leben
Von freyem Willen wil für seine Schafe geben:
Wer ist nun aber der/ der durch Gewalt vnd List/
Zum Theil die Schafe schindt/ zum Theil die Schafe frist.
- I,9,71
Heutige Welt=Kunst
ANders seyn/ vnd anders scheinen:
Anders reden/ anders meinen:
Alles loben/ alles tragen/
Allen heucheln/ stets behagen/
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- Allem Winde Segel geben:
Bös= vnd Guten dienstbar leben:
Alles Thun vnd alles Tichten
Bloß auff eignen Nutzen richten;
Wer sich dessen will befleissen
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- Kan Politisch heuer heissen.
- I,9,75
Hofe=Regel.
Non mihi sit servus Medicus,
Propheta, Sacerdos.
Fürsten wollen keinen Diener/ der da wil/ daß Tranck vnd Essen
Soll nach Ordnung vnd Vermögen seyn getheilt vnd abgemessen:
Fürsten/ wollen keinen Diener/ der da wil voran verkünden
Was auff jhr verkehrtes Wesen/ für Verterben sich wird finden:
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- Fürsten/ wollen keinen Diener/ der da wil daß jhr Gewissen
Sich von allem arg Beginnen kehren soll zu ernstem Büssen.
- I,9,79
Vorzug zwischen Laus vnd Floh.
Der Vorsitz ist den Läusen/ für Flöhen wol erlaubt/
Die wie die Flöh/ im Busen nicht wohnen/ nur ums Haupt:
Schmarotzer/ die bey Hofe Credentzen Fürstlich Gut
Sind für gemeinen Heuchlern befreyt zu größrem Mut.
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