| |
|
- N e u e s
A . B . C . B u c h .
( 1 7 8 5 / 9 4 )
- ___________________________
- Titel
Das Deutsche Alphabet
Das Lateinische Alphabet
Die Zahlen
Erstes Bild
Gesicht.
- Das offne Auge sieht ins Buch.
- Zweites Bild
Gesicht.
- Das Buch macht junge Kinder klug.
- Drittes Bild
Gehör.
- Den Ton der Cymbeln hört das Ohr.
- Viertes Bild
Geruch.
- Der Duft von Weihrauch steigt empor.
- Fünftes Bild
Geschmack.
- Der Essig zieht den Mund zusammen.
- Sechstes Bild
Gefühl.
- Kind, hüte dich vor Feuerflammen!
- Siebtes Bild
Geist.
- Der Geist des Menschen in ihm denkt.
- Achtes Bild
Körper.
- Von ihm wird Hand und Fuß gelenkt.
- Neuntes Bild
Mensch - Thier.
- Der Jäger eilt dem Walde zu.
- Zehntes Bild
Mensch - Thier.
- Die junge Bäurin melkt die Kuh.
- Elftes Bild
Mensch - Thier.
- Das Lamm frißt Klee vom Boden ab.
- Zwölftes Bild
Mensch - Thier.
- Die Wolle nimmt der Mensch ihm ab.
- Dreizehntes Bild
Die rohe Natur.
- Der Nakte sucht den Frost zu fliehn.
- Vierzehntes Bild
Der gebildete Mensch.
- Doch Kleid und Ofen wärmen ihn.
- Fünfzehntes Bild
Pracht und Ueberfluß.
- Den Reichen tränkt der Gold=Pokal.
- Sechzehntes Bild
Genügsamkeit.
- Der Wandrer hält am Quell sein Mahl.
- Siebzehntes Bild
Bewegung.
- Die Räder treibt des Wassers Kraft.
- Achtzehntes Bild
Leben.
- In Adern rollt der Lebens Saft.
- Neunzehntes Bild
Tod.
- Der Tod macht Hand und Fuß erschlafft.
- Zwanzigstes Bild
Triebwerk ohne Verstand.
- Die Uhr zeigt richtig zwar die Stunden.
- Einundzwanzigstes Bild
Arbeit mit Verstand.
- Doch der Verstand hat sie erfunden.
- Zweiundzwanzigstes Bild
Vergänglichkeit.
- Wenn dieser Weltbau einst zerfällt.
- Dreiundzwanzigstes Bild
Stolz.
- Ist dann wohl Xerxes noch ein Held?
- Vierundzwanzigstes Bild
Ungleichheit.
- Der Ysop weicht der hohen Ceder.
- Fünfundzwanzigstes Bild
Vergänglichkeit.
- Der Zeit, dem Schicksal weicht ein ieder.
- Sechsundzwanzigstes Bild
______________
Textgrundlage ist die zweite Auflage,
Berlin 1794, mit den Kupfern von Peter Haas
|
|