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  Ludwig Feuerbach
1804 -1872
   Zum 200. Geburtstag
 am 28. Juli 2004
 
   



D e r   A u t o r

Ludwig Andreas Feuerbach wird 1804 in Landshut geboren. Er ist der Sohn des Juristen Paul Johann Anselm Feuerbach, des Begründers der modernen deutschen Strafrechtslehre, und der Onkel des Malers Anselm Feuerbach. 1822 beginnt er ein Studium der Theologie in Heidelberg, ab 1824 studiert er Philosophie bei G. W. F. Hegel in Berlin. 1828 habilitiert er sich in Erlangen, gibt aber seine Pläne für eine akademische Laufbahn auf, als die Anfeindungen von theologischer Seite zunehmen. Ab 1836 lebt er in bescheidenen Verhätnissen in einem Dorf bei Ansbach. 1841 erscheint sein Hauptwerk «Das Wesen des Christentums». 1848/49 hält er auf Einladung von Studenten in Heidelberg Vorlesungen über das Wesen der Religion. In seinen letzten Jahren gerät er in wirtschaftliche Not und lebt auf dem Rechenberg bei Nürnberg. Dort stirbt er 1872.



Ludwig Feuerbach
Ölgemälde von Karl Rahl, 1850,
Freies Deutsches Hochstift,
Goethe-Museum, Frankfurt (Main)



D a s   W e r k

De ratione una, universali, infinita (Diss., 1828)
Gedanken über Tod und Unsterblichkeit (1830)
Geschichte der neueren Philosophie von Bacon von Verulam bis Benedikt Spinoza (1833)
Abälard u. Heloise oder Der Schriftsteller und der Mensch. Humorist.-philosoph. Aphorismen (1834)
Kritik des «Anti-Hegels». Zur Einleitung in das Studium der Philosophie (1835)
Geschichte der neueren Philosophie. Darstellung und Kritik der Leibnizschen Philosophie (1837)
Pierre Bayle. Ein Beitrag zur Geschichte der Philosophie und Menschheit. (1838)
Über Philosophie und Christenthum (1839)
Das Wesen des Christenthums (1841)
Vorläufige Thesen zur Reform der Philosophie (1842)
Grundsätze der Philosophie der Zukunft (1843)
Das Wesen des Glaubens im Sinne Luthers (1844)
Über das «Wesen des Christentums» in Beziehung auf den «Einzigen und sein Eigentum» (1845) Philosophische Kritik und Grundsätze (1846)
Vorlesungen über das Wesen der Religion (1851)
Anselm von Feuerbachs Leben und Wirken, veröffentlicht von seinem Sohne Ludwig Feuerbach (1852)
Theogonie nach den Quellen des klassischen, hebräischen und christlichen Altertums (1857)
Gottheit, Freiheit und Unsterblichkeit vom Standpunkte der Anthropologie (1866)
Briefe


S e k u n d ä r e s

Bibliographie (Bautz-Verlag)
Ludwig Feuerbach, Gesammelte Werke (Akademie-Ausgabe)
Ludwig-Feuerbach-Gesellschaft
Karl Marx, Thesen über Feuerbach
Quellen/Kolophon