BIBLIOTHECA AUGUSTANA

 

Simon Dach

1605 - 1659

 

Dokumente

 

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Kupferstich nach dem um 1647 entstandenen, 1944 verbrannten Gemälde von Philipp Westphal.

Ist nicht der theure Dach der späthen Ehre werth?

Der durch der Sünder Hertz mit Donner Stimmen fährt,

Der, wenn er von Gericht, Tod, Hoell und Himmel singet,

Sich über allen Ruhm der eitlen Dichter schwinget.

Nun steht er vor dem Lamm und rührt die Harffen an;

Sprecht ob sein hoher Geist wol hoeher steigen kan?

(Anno 1730, Johann Valentin Pietsch)

 

Kupferstich nach dem um 1647 entstandenen, 1944 verbrannten Gemälde von Philipp Westphal.

 

Kupferstich von Wolfgang Philipp Kilian, 1730, nach dem um 1647 entstandenen, 1944 verbrannten Gemälde von Philipp Westphal. (Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel)

 

Die vermutliche Lage der Kürbishütte von Simon Dachs Freund, dem Komponisten Heinrich Albert auf der Pregelinsel Lomse (Ausschnitt aus der Königsberg­karte von Matthäus Merian, 1652). Das Anwesen besaß Albert wohl seit 1638. Im Zuge des Baus einer Handelsstraße mußte der Garten vermutlich 1648 diesem Vorhaben weichen. (vgl. Kelletat, Dach..., Stuttgart 1986, S. 372 ff.)

 

Titel von Heinrich Albrechts Komposition „Musicalische Kürbis-Hütte“ mit einer Darstellung seines Gartens, 1641/45. (Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel)

 

Lage von Kuikeim, wo Simon Dach vom Kurfürsten am 3. Sept. 1658, ein halbes Jahr vor seinem Tode, ein Landgut erhielt: „10 ½ Hufe Landes zu Kuykeim im Amt Caymen, und zwar zu kulmischem Rechte, frey von allem Scharwerck und andern Pflichten“.