Aufwiedersehn



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Fotos von Sebastian Bühler. Vielen Dank!
Wer mein Projekt Gesellschaftsräume erleben möchte kommt zur Werkschau 2010 an die Hochschule Augsburg.
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Öffnungszeiten:
Freitag, 12.02.10 von 10 bis 13 Uhr und 16 bis 22:30 Uhr
Samstag, 13.02.10 von 14 bis 20 Uhr
Sonntag, 14.2. von 14 bis 20 Uhr
Anfahrtsplan und aktuelle Informationen unter www.hs-augsburg/gestaltung.de
Liebe Gesellschafter,
es ist soweit. Schließlich hat die Hochschulleitung den Umbau im Foyer genehmigt und ich werkel Tag und Nacht. Besucht mich! Arbeitet mit mir. Ohne eure Unterstützung geht es nicht.
An dieser Stelle schon mal DANKE an
Professor Bufler
Leon Kirchlechner
Julchen aka Frau Wü
Olli Hausmann
Max Moritz Prüfer
Timur Bär
Matti Lohscheidt
Jürgen Hefele
Tobias Pusch / Analogwerk
Chirisiniski
Benedikt Gleißl
und an alle die an mein Projekt glauben.
Das Video “Lichtspiele” ist eine kleine Beobachtung die ich machen konnte, als ich das Foyer der HS Augsburg erforschte. Zur Mittagszeit inszeniert die Architektur gemeinsam mit der Sonneneinstrahlung ein ganz besonderes Spiel.

Dieses Poster ist der Versuch festzuhalten wie Menschen miteinander agieren und welchen Einfluss der Raum in dem man sich befindet auf die Gestimmtheit, den Kommunikationswillen und die Zufriedenheit hat. (weiter lesen…)
Um die Interviews mit den Benutzern des Foyers also den Studenten, Professoren, Angestellten und Gästen der HS Augsburg vorzubereiten, fasste ich meine bisherigen Beobachtungen zusammen und erstellte einen Gesprächsleitfaden.
Bewusst entschied ich mich gegen einen Fragebogen, denn meine Absicht war es im direkten Gespräch Informationen über die Bedürfnisse der Benutzer des Raumes und ihre Gefühl für den Raum zu bekommen.
Das Interview begann ich mit der Frage: “Hast Du kurz Zeit?”, danach stellte ich weitere Fragen um herauszufinden wie viel Zeit die/der Befragte hätte und wo er/sie hin unterwegs wäre. Die meisten Befragten gaben an ca. zehn Minuten Zeit zu haben und waren auf dem Weg in andere Räume der HS Augsburg, Cafeteria, Mensa oder nach Hause.
Im nächsten Abschnitt des Gesprächs fragte ich nach dem Wohlbefinden und der Gestimmtheit. Die meisten Befragten waren zufrieden und entspannt gestimmt. Viele öffneten sich und erzählten über ihren Tag und wie es ihnen gehe. Sie berichteten von ihrer Arbeit für die Hochschule und auf was sie sich freuten, was sie stresste oder ihnen Energie gab.

Die Beobachtung, dass der Wasserspender der häufigste Treff- und Kommunikationsort im Foyer ist veranlasste mich diesen etwas genauer zu erforschen. Ich fand heraus, dass es am Wasserspender die Sorten spritzig, medium und natur gibt. Die Sprudelvariante medium ist am beliebtesten bei den Benutzern. Am häufigsten benutzt wird der Wasserspender zwischen elf und zwölf Uhr. Durchschnittlich dauert das befüllen einer Wasserflasche ca. zwanzig Sekunden.

Für diese Beobachtung unterteilte ich den Raum in elf verschiedenene Bereiche. Ich fand somit heraus wie viele Menschen sich
wie lange in welchem Bereich des Foyers aufhalten. Der Eingangsbereich und der Bereich vor dem Fahrstuhl waren viel frequentiert jedoch verlieben die Benutzer dort nur kurz um sich zu begrüßen oder zu warten. Der Wasserspender, Bereich K, stellte sich als gesellschaftlicher Mittelpunkt des Raumes heraus. Dort verblieben die Benutzer auch einige Minuten und unterhielten sich nachdem die Wasserflasche aufgefüllt war. Wieder erwarten blieben auch viele Personen in der Mitte des Raumes, dem Bereich H stehen um zu warten oder zu reden. An den Tischen in den Bereichen J und I war die Verweildauer der wenigen Personen die dort saßen länger, zwischen fünf Minuten und einer halben Stunde.
Mein Fazit aus dieser Beobachtung ist, dass der Wasserspender eine zentrale Rolle im Foyer spielt und die Sitzmöglichkeiten nicht häufig und ausgiebig benützt werden. Dieser Tatsache bin ich mit gezielten Interviewfragen auf den Grund gegangen. Mehr dazu im Artikel “Benutzerinterviews”.

Um das Foyer in seiner Hauptfunktion als Druchgangsraum besser kennenzulernen beobachtete ich einen Tag lang wie die Benutzer sich durch den Raum bewegen. Jeder Strecke ordnete ich eine Farbe zu und zeichnete sie in den Grundrissplan des Raumes ein. Weiter legte ich Abkürzungen für die Bewegungsrichtung der Benutzer fest um ihre Bewegungsrichtung festzuhalten. Die gesamte Tabelle teilte ich in Zeitintervalle von dreißig Minuten ein.
Das Ergebnis sind Grafiken auf denen abzulesen ist wie viele Menschen, zu welcher Uhrzeit, welche Strecken, durch das Foyer gegangen sind.
Beobachtungszeitraum: 10:20-10.50 Uhr

Beobachtungszeitraum: 9:50-12:50 Uhr

Beobachtungszeitraum: 13:15-16:15 Uhr