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Optimierung der Holz-Beton-Verbundbauweise

Verwendung natürlicher und ökologischer Werkstoffe - HB(Ca)V

 
Bauingenieurwesen
Zwei Mitarbeiter des Baustofflabors bereiten einen Holz-Beton-Träger vor

Projektbeschreibung

Die Holz-Beton-Verbundbauweise wird bei Biegeträgern wie z.B. Decken bereits seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt.
Diese Bauweise ermöglicht größere Spannweiten, als dies bei reinen Holzdecken bisher möglich war. Dadurch erweitert sich der Anwendungsbereich und nun können diese Decken mit einem nennenswerten Holzanteil auch für Schul- und Bürogebäude eingesetzt werden. Das Grundprinzip ist, dass jeder Werkstoff entsprechend seiner besten Eigenschaften eingesetzt wird.

In der Zugzone des Biegeträgers wird Holz eingesetzt, da Holz über eine vergleichsweise hohe Zugfestigkeit verfügt. In der Druckzone des Biegeträgers wird Beton eingesetzt, da sich Beton durch eine vergleichsweise hohe Druckfestigkeit auszeichnet. Im Gegensatz zum Holz, in dem aus dem Wachstumsprozess CO2 gespeichert ist, emittiert Beton, bzw. der im Beton enthaltene Portlandzement, bei der Herstellung große Mengen an CO2. Ziel ist es daher, CO2-ärmere Betone zu entwickeln um die CO2-Emissionen dieses bewährten Bausystems zu reduzieren.

Das Projekt wird mittlerweile von Herrn Prof. Dr.-Ing. Sergej Rempel geleitet.