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Projektvorstellung beim SAP Automotive Round Table

KI-gestützte Risikoanalyse in digitalen Produktionsnetzwerken

 
Infostand v.l.: Philipp Kerler, Tamara Kartheininger, Volker Popp (Chief Product Expert SAP Product Management Procurement)
07.10.2022

Wertschöpfungsnetze basieren auf sicheren, verlässlichen und stabilen Lieferbeziehungen. Die Fragilität dieser Lieferbeziehungen wurde in den globalen Krisen der Covid-19 Pandemie und der Ukraineinvasion überdeutlich. Der Ausfall von Lieferanten führt zu Versorgungsengpässen in Produktion und Handel. Das bevorstehende Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und die damit verbundenen Ansprüchen an Nachhaltigkeit, stellen weitere komplexe Herausforderungen für Liefernetzwerke dar. Hier dockt das Forschungsvorhaben „KI-gestützte Risikoanalyse in digitalen Wertschöpfungsnetzen“ an, mit dem Ziel, eine frühzeitige, umfassende Erkennung von Lieferkettenrisiken zu identifizieren, um damit nachhaltig die Resilienz der Wertschöpfungsketten zu erhöhen.

 

Im Rahmen der SAP Automotiv Round Table wurden diese und weitere Themen bei der SAP SE am Hauptsitz in Walldorf diskutiert und konkrete Bedarfe sowie Anforderungen möglicher Anwendungspartner diskutiert. Zudem wurden weitere Funktionen der ERP-Software SAP sowie das kollaborative, offene Datenökosystem Catena-X vorgestellt, mit dessen Hilfe künftig einheitliche Standards für Daten- und Informationsflüsse in der automobilen Wertschöpfungskette geschaffen werden sollen. Die beiden wissenschaftlichen Mitarbeitenden, Tamara Kartheininger und Philipp Kerler, der Forschungsgruppe für optimierte Wertschöpfung HSA_ops der Hochschule Augsburg, stellten hier das Projekt „KI-gestütze Risikoanalyse in digitalen Wertschöpfungsnetzen“ vor. Mittels einer 360°-intelligenten Risikobetrachtung sollen Lieferkettenrisiken frühzeitig erkannt und für Nutzer: innen im Rahmen eines intuitiv nutzbaren Dashboards zugänglich gemacht werden. Unternehmen können hierbei unter Berücksichtigung ihrer internen Daten (u. a. aus dem ERP-System), third-party data (Daten ihrer Netzwerkpartner) sowie aus öffentlich zugänglichen Daten aus beispielsweise Datenbörsen Entscheidungen treffen, um Lieferengpässe entsprechend abzufedern. In einer letzten Ausbaustufe sollen Entscheidungsvorschläge mittels eines Machine Learning Verfahrens an die Materialbeschaffung unterbreitet werden.

Außerdem konnten am Infobooth wichtiger Input von original equipment manufacturer (OEM) und Tier1 Unternehmen mit Anforderungen und Ideen für das Projekt mitgenommen werden und erste Kontakte zu Interessierten Partnerunternehmen geknüpft werden.

Das Projekt „KI-gestützte Risikoanalyse in digitalen Wertschöpfungsnetzen“ startet im Januar 2023. Gemeinsam mit der SAP SE und der scoutbee GmbH entwickelt die Forschungsgruppe für optimierte Wertschöpfung HSA_ops der Hochschule Augsburg eine 360°-intelligente Umgebung zur Identifikation relevanter Lieferkettenrisiken.

Unternehmen, die an einer Teilnahme am Projekt interessiert sind, können sich an [Bitte aktivieren Sie Javascript] bzw. [Bitte aktivieren Sie Javascript] wenden.

 
Gruppenbild
Gruppenbild Automotive Round Table/Customer meets developer
 
Präsentation Tamara Kartheininger
Präsentation Tamara Kartheininger
Infostand Philipp Kerler
Infostand Philipp Kerler

Ihr Kontakt für KI-gestützte Risikoanalyse in digitalen Produktionsnetzwerken