Prüfungsnummer(n)

AWP 0712

Art der Lehrveranstaltung

Projektseminar

Wird gehalten

keine Angabe

Credits

2

Semesterwochenstunden

2

Leistungsnachweis(e)

• Präsenszeit: 24-26 UE; Gesamtaufwand: 50 * 45 Min
• Selbststudium: 25 UE    
• Präsentation (15Min)
• Schriftliche Ausarbeitung (max. 5 Seiten)

Benotung

Kommanote

Inhalt

 

In dem Projektseminar „Nachhaltige Utopien für Augsburg“ setzen sich die Studierenden mit der soziokulturellen Bedeutung von Utopien für gesellschaftliche Entwicklungen auseinander. Vor dem Hintergrund von Utopien werden konkret erreichbare Zielsetzungen für die Zukunft erarbeitet. Inhaltlich liegt der Fokus auf dem Thema „Nachhaltigkeit“ und damit zusammenhängenden Transformationsprozessen. Durch die prototypische Umsetzung der Utopien, erarbeiten die Studierenden die verschiedenen Dimensionen von gesellschaftlichen Transformationen und werden dazu befähigt diese selbstständig zu initiieren und zu gestalten.

Es werden Techniken und Methoden der empirischen Sozialforschung (z.B. Teilnehmende Beobachtung, Leitfadengestützte Interviewführung), der Zukunftsforschung (z.B. Zukunftswerkstatt, Szenario-Technik und Kontext-Analyse), des Design Thinking und der Darstellung (z.B. Storyboard und Rapid Prototyping) genutzt, um das Thema ganzheitlich zu erfassen. Die konkrete Form der prototypischen Umsetzung wird vom jeweiligen Projektteam erarbeitet und ist daher noch offen.

Beschreibung der Lernziele

 

Studierende…

… leiten in eigenständig geführten Diskussionen die Bedeutung eines gesellschaftlichen Verantwortungsbewusstseins her.

… lernen durch Gruppenarbeit ihre Team- und Konsensfähigkeit zielgerichtet anzuwenden.

... setzen sich in einem Prozess der Selbstreflexion mit dem Verhältnis von eigenen Vorstellungen und gesellschaftlichen Vorstellungen auseinander.

(Methodenkompetenz:) vernetzen von interdisziplinen

...stellen die Begriffe „Utopie“ und „Zukunftsvision“ gegenüber und differenzieren ihre jeweilige Bedeutung für soziokulturelle Entwicklungs- und Transformationsprozesse.

... analysieren gesellschaftliche Problemstellungen bezüglich „Nachhaltigkeit“ und relevante Kontexte.

...formulieren und entwickeln Lösungen im Sinne eines reflektierten Nachhaltigkeits-Bewusstseins und ordnen diese zuvor identifizierten Problemstellungen und Sachverhalten zu.

… wenden die Szenario-Technik bzw. die Methode der Zukunftswerkstatt und andere Kreativitätstechniken zur Entwicklung eigener Zukunftsvisionen an.

...organisieren, planen und nutzen Schnittstellen zu Nachhaltigkeits-Akteuren in Augsburg

… erstellen mithilfe von Darstellungstechniken (Visualisierungen, Mindmaps, Storyboard, etc.) Medien für die zielgruppenorientierte Kommunikation.

Empfohlene Literatur

 

Rutger Bregman (2017): „Utopien für Realisten“, Rowohlt.

Nöllke M. (2015): „Kreativitätstechniken“, Haufe Lexware.

Beate Kuhnt, Norbert R. Müllert (2004): „Moderationsfibel – Zukunftswerkstätten verstehen, anleiten, einsetzen“, AG SPAK Bücher.

Alexander Amberger, Thomas Möbius (2017): „Auf Utopias Spuren. Utopie und Utopieforschung. Festschrift für Richard Saage zum 75. Geburtstag“, Springer.

Kastenholz Hans G., Erdmann Karl-Heinz, Wolff Manfred (1996): „Nachhaltige Entwicklung“, Veröffentlichungen der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg. Springer.