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Drei Auszeichnungen für die Hochschule Augsburg beim Junior Wettbewerb 2018 des Art Directors Club für Deutschland

 
Fabian Franz: „Konglomerat der Zerstörung“.
Fabian Franz: „Konglomerat der Zerstörung“.
13.07.2018

Studierende und Absolventen der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Augsburg haben beim ADC Junior Wettbewerb 2018 insgesamt drei Auszeichnungen erhalten.

 
Franz: „Konglomerat der Zerstörung“
Franz: „Konglomerat der Zerstörung“
Franz: „Konglomerat der Zerstörung“

Bachelorarbeit von Fabian Franz: „Konglomerat der Zerstörung“

 

In der Kategorie „Abschlussarbeiten (Buch)“ wurde Fabian Franz im Bachelorstudiengang Kommunikationsdesign beim ADC Junior Wettbewerb 2018 ausgezeichnet. Seine Aufgabe im Wintersemester 2016/17 folgte der Grundidee, dass Zerstörung immer und überall stattfindet: physisch, psychisch, langsam, schnell, nicht auf den ersten Blick sichtbar. Seine Idee: Durch die besondere Inszenierung des Werkstücks „Konglomerat der Zerstörung“ ist der Leser nicht nur Konsument, sondern wird selbst Teil des Inhalts. Durch die beidseitige Bindetechnik tritt der Betrachter mit dem Werkstück in Interaktion – er muss das System Buch als solches zerstören, um die nachfolgenden Seiten betrachten zu können. Form, Text und Illustration vermitteln dem Leser das breite Spektrum der Destruktion. Beispielsweise der Selbst- und Umweltzerstörung.

Betreuer: Prof. Mike Loos und Prof. Kai Bergmann

Masterarbeit von Markus Maag: „Aurora“

 
 

Die Abschlussarbeit von Markus Maag im Masterstudiengang Design- und Kommunikationsstrategie aus dem Sommersemester 2017 wurde in der Kategorie „Abschlussarbeiten (Film)“ beim ADC Junior Wettbewerb 2018 ausgezeichnet.

Das audiovisuelle Experiment „Aurora“ widmet sich dem willkürlich-surrealen Auftreten von Erinnerungen und der damit verbundenen Zeitreise in die eigene Vergangenheit – ein filmisches Assoziationsgeflecht aus Typografie, Fotografie, Sound und der „sich erinnernden“ Materialität phosphoreszierender Farben. Erinnerungen werden so auf ein Material übertragen, welches sich selbst erinnert.

Betreuer: Prof. Hans Heitmann und Prof. Ulrich Fleischmann

Auszeichnung für das Team „Werkschau 16/17“

 
Auszeichnung für das Team „Werkschau 16/17“
 

In der Kategorie „Semesterarbeiten (Corporate Design/Identity)“ wurde das Werkschau-Team aus dem Wintersemester 2016/2017 ausgezeichnet. Die Werkschau mit Abschlussarbeiten der Bachelor- und Masterstudierenden der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Augsburg bildet jedes Mal den Höhepunkt des Semesterendes. Für dieses Event und die folgende Party galt es, ein entsprechendes Konzept zu finden und grafisch umzusetzen. Jedes Semester steht die Werkschau zusätzlich unter einem Motto, das das Erscheinungsbild prägt. In diesem Fall war Thema und damit Grundlage für Konzept und Idee der Begriff „Countdown“.

Die Idee dahinter: Der Countdown für die Absolventen bis zum Ende ihrer Studienzeit. Ein Countdown bis zum Abheben ins All der beruflichen Möglichkeiten. Sicheren (Studien-)Boden verlassen, auf in die Zukunft! Aber auch der Countdown aller Mitglieder der Fakultät für Gestaltung zum Ende des Semesters. Die letzte arbeitsintensive Zeit, volle Konzentration bis zum Knall der jährlichen Abgaben. Ein Countdown also für alle!

Bei der Umsetzung des Themas war der Projektgruppe eine Interaktion mit dem Betrachter besonders wichtig. So wurden eine Reihe von Printmedien produziert, die den User durch das Wegrubbeln von Zahlen auf Plakaten und durch das Lesen des Katalogs mit in das Konzept einbeziehen. Gestalterisch zielte alles auf eine neue, zeitgenössische Interpretation des altbekannten Mottos. Visuell unverkennbar zur Werkschau gehörend, voll mit Assoziationen zum Thema Weltraum: Funkeln, Glanz, und Effekte weckten Erinnerung an und Faszination für die Anfänge der Raumfahrt.

Team: Oliver Keitel, Antonia Kern und Jan Lachenmair
Betreuer: Prof.Andreas Kunert

 
Auszeichnung für das Team „Werkschau 16/17“
Auszeichnung für das Team „Werkschau 16/17“
 
Auszeichnung für das Team „Werkschau 16/17“
User wurden in das Konzept miteinbezogen: zum Beispiel beim Wegrubbeln von Zahlen auf Plakaten.