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Nathalie Pollok und Mario Kreuzer erhalten Auszeichnung in Silber beim Nachwuchswettbewerb aed neuland 2021

 
Screenshot der App Bewear
Gibt es Alternativen zum ausufernden Kleiderkauf? Das fragten sich Nathalie Pollok und Mario Kreuzer und entwickelten eine App, die zum Nachdenken über das eigene Konsumverhalten anregt. Foto: Nathalie Pollok/Mario Kreuzer
24.06.2021

Beim Nachwuchswettbewerb für Gestalter:innen „aed neuland 2021“ erhielten Nathalie Pollok und Mario Kreuzer für ihre Semesterarbeit „Bewear – Achte, was dich kleidet“ in der Kategorie „Communication Design“ eine Auszeichnung in Silber. Beide haben mittlerweile ihr Kommunikationsdesignstudium an der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Augsburg abgeschlossen.

 

Der von der Karl Schlecht Stiftung unterstützte internationale Nachwuchswettbewerb fand in diesem Jahr zum achten Mal statt. Insgesamt gab es 508 Einreichungen, die meisten davon aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Spanien, Russland, Belarus und Mexiko. Die Jury, die sich aus 20 Architekt:innen, Ingenieur:innen und Designexpert:innen zusammensetzte, tagte in diesem Jahr online und vergab die Preise in fünf Kategorien. Auch die Preisverleihung fand als virtuelles Event statt.

Hinter dem App-Konzept „Bewear – Achte, was dich kleidet“ steht die Idee, Menschen dabei zu unterstützen, ihren Kleidungskonsums zu reduzieren und so bewusster, fairer und nachhaltiger zu leben. Mithilfe der App können die Nutzer:innen ihr sogenanntes Schrankgewicht ermitteln: Dazu hinterlegen sie in der App ihre Kleidungsstücke sowie die zugehörigen Marken und Produktionsländer. Die Nutzer:innen erhalten einen transparenten Einblick in ihr eigenes Konsumverhalten und bekommen so die Chance, dieses zu hinterfragen. Außerdem bietet die App ihnen Hinweise zu Alternativen wie Second-Hand-Shops oder fair produzierenden Marken sowie Tipps, wie das individuelle Schrankgewicht reduziert werden kann.

Betreut wurden Nathalie Pollok und Mario Kreuzer bei der Arbeit von Professorin Gudrun Müllner. Für ihre Arbeit waren sie bereits im Jahr zuvor beim Junior Wettbewerb des Art Directors Club Deutschland mit einem Nagel in Silber ausgezeichnet worden.