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Gleichstellung

Soziale Gerechtigkeit und Gleichbehandlung

 

Die Gleichstellungspolitik unserer Hochschule basiert auf mehreren Säulen. Ein Leitgedanke ist die Gleichbehandlung von weiblichen und männlichen Mitgliedern unserer Bildungsinstitution. Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit streben wir außerdem auch für Menschen mit Behinderung an. Wir wollen Ursachen für Ungleichheiten gezielt beseitigen und Rahmenbedingungen schaffen für eine Gleichbehandlung aller Menschen an unserer Hochschule – für Studierende, Mitarbeiter, Professoren und Gäste gleichermaßen – unabhängig von ihrer Herkunft oder Religionszugehörigkeit. Als Ansprechpartner und Unterstützer in allen Fragen der Gleichstellung stehen Ihnen unsere Beauftragten für die einzelnen Bereiche zur Verfügung.

 

  •  Gleichstellungskonzept der Hochschule Augsburg

Geschlechter-Gleichstellung

Mit der Unterzeichnung der Charta „Familie in der Hochschule“ am 15. Juni 2015 ist die Hochschule Augsburg dem gleichnamigen Hochschulverbund beigetreten. Ziel des Hochschulservice für Familie an der Hochschule Augsburg ist es, eine tragfähige Balance zwischen den betrieblichen Interessen der Hochschule und den familiären Interessen ihrer Beschäftigten und Studierenden zu erreichen und dies langfristig in der Hochschule zu verankern. Wir möchten adäquate Modelle für familienbewusste Arbeits- und Lernbedingungen umsetzen, die Die den hochschulspezifischen Arbeitsstrukturen und -prozessen entsprechen. Wir streben unter anderem die Erhöhung des Anteils weiblicher Studierender, Mitarbeiter und Professoren an. Die Geschlechter-Gleichstellung an unserer Hochschule basiert auf dem Bayerischen Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern (Bayerisches Gleichstellungsgesetz BayGIG).

Aufgabe ist es, Ungleichbehandlungen der Mitarbeiter aufgrund des Geschlechtes an der Hochschule aufzudecken und diese in Zusammenarbeit mit den Betroffenen auszuräumen. Insbesondere bei den Einstellungsverfahren sind – auch in Bezug auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) – Vorschriften zu beachten, um die Gleichstellung von Männern und Frauen sicherzustellen.

Frauenbeauftragte

Die Hochschulfrauenbeauftrage und die Frauenbeauftragten in den einzelnen Fakultäten unterstützen die Hochschule in der Wahrnehmung ihrer Aufgabe, die Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu fördern und auf die Beseitigung bestehender Nachteile hinzuwirken (siehe BayHschG Art. 4 Abs. 2 S.1). Die Frauenbeauftragten beraten und unterstützen die Hochschule bei der Herstellung der verfassungsrechtlich gebotenen Chancengleichheit und Vermeidung bzw. Beseitigung von Nachteilen für Studentinnen, Professorinnen und weibliche Lehrpersonen. Die Frauenbeauftragten vertreten Fraueninteressen in allen Hochschulgremien wirken darauf hin, den Frauenanteil bei Professuren zu erhöhen, informieren über Fördermöglichkeiten von Studentinnen, informieren über berufliche Perspektiven von Frauen, organisieren Veranstaltungen zur Vermittlung und Einübung spezifischer Schlüsselqualifikationen (z.B. Bewerbungs- und Verhandlungstrainings) für Studentinnen, beraten bei Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen und unterstützen und fördern frauenspezifische Themen in Lehre und Praxis

Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung an unserer Hochschule basiert auf dem Gesetz zur Gleichstellung, Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung (Bayerisches Behindertengleichstellungsgesetz BayBGG). Unser Ziel ist es, die Benachteiligung von Menschen mit Behinderung zu beseitigen und zu verhindern sowie die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Hochschulleben zu gewährleisten und ihre Integration zu fördern.