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Wissenschaftskommunikation

Stärkung des Dialogs zwischen Hochschule und Gesellschaft

 

Die innovative Weiterentwicklung kommunikativer Gelegenheiten zur Stärkung des Dialogs und zur Intensivierung des Austauschs zwischen Hochschule und Gesellschaft ist im neuen Transferverständnis der Hochschule Augsburg von hoher Bedeutung. Dabei werden drei Interaktionsformen von Transfer benannt: Kommunikation, Beratung und Entwicklung.

Mit Maßnahmen der Wissenschaftskommunikation wird die Interaktionsform „Kommunikation“ im Projekt HSA_transfer intensiv begleitet. Dies umfasst sowohl öffentliche als auch interne Kommunikationsformate. 

Aufgabe im Themenfeld Wissenschaftkommunikation ist es, die Hochschule Augsburg in ihrer neuen Transfer-Rolle zu stärken. Seit vielen Jahren ist es ein Kernanliegen der Hochschule Augsburg, im gemeinsamen Austausch mit Partnern aus Augsburg und der Region Bayerisch-Schwaben zu stehen. Zu den Transferzielen der Hochschule Augsburg zählt es, in Zukunft ihre Rolle in der Debatte um gesellschaftliche Zukunftsthemen noch viel aktiver und intensiver wahrzunehmen und dabei als Botschafterin für gesellschaftlichen Transfer wahrgenommen und als Impulsgeberin, Expertin und Kooperationspartnerin für Transfer angefragt zu werden. Maßnahmen der Wissenschaftskommunikation werden hierzu im Projekt HSA_transfer passgenau konzipiert und umgesetzt.

Öffentliche und interne Kommunikation

 

HSA_transfer unterstützt und begleitet die Hochschule Augsburg aktiv in der Wissenschaftskommunikation. So gilt es, Themen für die Wissenschaftskommunikation zu identifizieren und dann für die jeweiligen Dialogpartner aufzubereiten sowie auf externen und internen Kanälen auszuspielen.

Dies umfasst die Konzeption und Umsetzung passgenauer analoger öffentlicher Diskurs- und Teilhabeformate sowie von Partizipationsformaten im onlinebasierten Dialog und in den Sozialen Medien. Dazu zählt auch die begleitende Kommunikationsarbeit sowie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

In der Konzeption neuer Interaktionsformen sind u.a. folgende zentrale Aspekte für die gesellschaftlichen Transferaktivitäten der Hochschule Augsburg von Bedeutung:

  • die Vorbereitung und Anbahnung von Transferaktivitäten
  • die Ansprache und Gewinnung von Kooperationspartnern
  • die Einbindung der Gesellschaft
  • der Diskurs im öffentlichen Dialog
  • das gemeinsame interdisziplinäre Ausloten und Erarbeiten von Lösungen
  • die Präsentation und Dokumentation der Ergebnisse

Maßnahmen der internen Kommunikation bilden eine wichtige Basis. Damit einhergeht u.a. die Beratung von Lehrenden und Studierenden in puncto Medienkompetenz und Nutzung von Kommunikationsformaten (z.B. Autorenartikel, Interviews, Podiumsdiskussionen, Filme und Erklärvideos). Der HSA_transfer-Kommunikation obliegt es auch, in internen Newslettern der Hochschule Augsburg (Präsidiumsmail, Montagsmail der Studentischen Vertretung) über die Transferaktivitäten zu informieren sowie in engem Kontakt mit den Fakultäten, Kommunikationsformate zur Unterstützung von Transferaktivitäten zu entwickeln.

Neue Interaktionsformen ermöglichen das In-Dialog-Treten

 

Ziel der neuen Interaktionsformen ist es, die Transferaktivitäten der Hochschule Augsburg mit gesellschaftlichem Mehrwert zu intensivieren und zugleich auch die öffentliche Wahrnehmung der Hochschule insbesondere als Partner der Gesellschaft zu stärken. 

Das In-Dialog-Treten trägt zum gegenseitigen Kennenlernen bei und auch dazu, das Wissen um die Anliegen, Interessen, Expertisen und Erfahrungen des Gegenübers zu erweitern.

Zur Konzeption von niederschwelligen und offenen Kommunikationsformaten sind zwei Szenarien von Bedeutung:

  • die Türen für Außenstehende zu öffen und sie in die Hochschule zur Zusammenarbeit einzuladen sowie
  • raus aus der Hochschule zu gehen und an Orten außerhalb der Hochschule mitzuwirken.

Die neuen Dialogformate sind offen für die Gesellschaft und ermöglichen permanente und wechselnde Partizipationsräume, wie im Transferschaufenster sowie analoge kommunikative Gelegenheiten wie im:

Veranstaltungen finden im Rahmen dieser Formate seit 2019 analog und seit dem Sommersemester 2020 auch digital statt.

Digitale Partizipationsformate

 

Im Rahmen der Onlinekommunikation werden digitale Partizipationsbausteine angeboten. So nimmt die Hochschule Augsburg zur Debatte „Anders wohnen?! Visionen für Wohnen der Zukunft“ , die im Rahmen des analogen HSA_transfer | Talk im tim am 25.10.2019 angestoßen wurde, weiterhin online Impulse für die Zukunft des Wohnens entgegen.

Zugleich tritt die Hochschule Augsburg auch in Social-Media-Kanäle aktiv in den Dialog:

  • #HSA_transfer
  • #innovative Hochschule
  • #3rdmission

Unterstützung durch die HSA_transfer-Kommunikation

 

Transferprojekte werden öffentlich stetig wahrnehmbarer

Gemäß dem Motto „Tue Gutes und Rede darüber” gilt es im Rahmen von HSA_transfer, die Transferleistungen der Hochschule Augsburg öffentlich stetig wahrnehmbarer zu machen.

Um aktiv in den Dialog mit der Öffentlichkeit zu treten, wurden für die Hochschule Augsburg unterschiedliche Interaktionsformate konzipiert. Diese wurden in das Corporate Design der Hochschule integriert und werden seit 2019 als Dialogformate durchgeführt. Dabei stehen die Expertisen der Hochschule im Mittelpunkt der kommunikativen Begleitung u.a. Newsmeldungen, Presseinformationen und Social Media-Beiträge ebenso wie Filme und Videos, Veröffentlichungen und HSA_transfer | Newsletter.

Anknüpfungspunkte für die begleitende Kommunikation bietet insbesondere die große Bandbreite an Transferaktivitäten, die im Rahmen der kooperativen Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Augsburg und externen Partnern entsteht. HSA_transfer begleitet hierzu ausgewählte studentische Praxisprojekte. Um aufzuzeigen, wie „Transfer wirkt”, beinhalten die Projektbeschreibungen zwei von der HSA_transfer-Kommunikation entwickelte Kommunikationselemente:

  • Zum einen die Wirkdimensionen-Grafik. Diese Systematik visualisiert anhand von fünf Ausprägungen die Tragfähigkeit, die Wirkung und auch den Mehrwert von Innovationen, der in kooperativen Hochschulprojekten generiert wird.
  • Und zum anderen den Textbaustein „Transfer wirkt”. Damit wird in jedem studentischen Praxisprojekt die Qualität der Zusammenarbeit hinsichtlich ihrer Transferleistung beschrieben.

Studierende und Lehrende sind Transferexperten

Lehrende und Studierende, die gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft Innovationen entwickeln, sind Experten auf ihrem Fachgebiet. Von HSA_transfer werden sie in ihrer Kommunikationsarbeit professionell unterstützt.

Im Rahmen der internen Kommunikation werden zur kommunikativen Begleitung von studentischen Praxisprojekten, die HSA_transfer begleitet, in enger Abstimmung zwischen der Projektleitung und der HSA_transfer-Kommunikation passgenau Kommunikationsbausteine aus der internen HSA_transfer | Tollbox für das jeweilige Projekt ausgewählt.

Damit einhergeht u.a. die Beratung von Lehrenden und Studierenden in puncto Medienkompetenz, wie z.B. Fokussierung auf die Kernaussage, Tipps für den Medienauftritt (Kamera, Mikrofon und Podiumsdiskussionen) und zur Konzeption von Filmen und Erklärvideos.

Der HSA_transfer-Kommunikation obliegt es auch, in internen Newslettern der Hochschule Augsburg (Präsidiumsmail, Montagsmail der Studentischen Vertretung) über die Transferaktivitäten zu informieren sowie in engem Kontakt mit den Fakultäten Kommunikationsformate zur Unterstützung von Transferaktivitäten zu entwickeln.

Außenansicht zur Wissenschaftskommunikation

 

Politik will Wissenschaftskommunikation und Transfer stärken

Die Stärkung der Wissenschaftskommunikation - ein zentraler Baustein des Transfers - war am 27. Mai 2020  Thema eines öffentlichen Fachgesprächs des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestags unter Vorsitz von Eberhard Gienger (CDU/CSU). Die Sachverständigen waren sich überwiegend darin einig, dass Wissenschaftskommunikation immer wichtiger werde, sie institutionell auch in der Forschung stärker verankert werden müsse und Wissenschaftsjournalismus stärker finanziert werden solle. Zur Anhörung lagen ein Antrag von CDU/CSU und SPD (19/16044) und der FDP-Fraktion (19/17517) vor.

Statements folgender Sachverständiger:

  • Prof. Dr. Peter-André Alt, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz
  • Prof. Dr. Antje Boetius, Universität Bremen, Direktorin des Wegener Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung
  • Dr. Stefan Brandt, Direktor Futurium Berlin
  • Prof. Dr. Gerald Haug, Präsident der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften, Halle (Saale)
  • Nicola Kuhrt, Vorstandsmitglied WPK – Die Wissenschaftsjournalisten Wissenschafts-Pressekonferenz e. V., Köln
  • Beatrice Lugger, Geschäftsführerin und Direktorin des Nationalen Instituts für Wissenschaftskommunikation (NaWik), Karlsruhe
  • Dr. Steffi Ober, Leitung Forschungswende, Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende, Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW e. V.), Berlin
  • Volker Stollorz, Science Media Center Germany gGmbH, Köln
  • Dr. Jan-Martin Wiarda, Wissenschafts- und Bildungsjournalist

Das öffentliche Fachgespräch ist abrufbar hier.

Kontakt

 
Mentor

Tobias Kolb

Referat Kommunikation

Telefon: 

+49 821 5586-3556

Fax:

+49 821 5586-3253