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Digital und Regional

Fünfter Jahrgang des Teilzeitstudiengangs Systems Engineering startet an den Hochschulzentren Donau-Ries und Memmingen

 
Semesterauftakt: An den Hochschulzentren in Nördlingen und Memmingen startet der fünfte Jahrgang ins Bachelorstudium Systems Engineering.
Semesterauftakt: An den Hochschulzentren in Nördlingen und Memmingen startet der fünfte Jahrgang ins Bachelorstudium Systems Engineering. Fotos: Markus Wangler
02.10.2020
Nördlingen

Der Teilzeitstudiengang „Systems Engineering (B.Eng.)“ der Hochschulen Augsburg, Kempten und Neu-Ulm an den Standorten Nördlingen und Memmingen geht in die fünfte Runde: Am gestrigen Donnerstag haben Vertreter:innen der drei Hochschulleitungen die 27 Erstsemester-Studierenden sowie Vertreter:innen und Partner:innen aus Politik und Wirtschaft im Stadtsaal „Klösterle“ in Nördlingen begrüßt.

 

„Digital und Regional“ ist ein Kooperationsprojekt der Hochschulen Augsburg, Kempten und Neu-Ulm. Prof. Dr. László Kovács, Vizepräsident für Studium und Lehre der Hochschule Augsburg, erläuterte in seinem Grußwort die Bedeutung des Bayerisch-Schwäbischen Studienmodells für die Region: „Die flexible Kombination aus praktischer Arbeit in der Firma und projektbasiertem Lernen schafft optimale Voraussetzungen für den weiteren Karriereweg der Studierenden.“ Ziel der Hochschulen sei es, den jungen Arbeitnehmern in einer komplexen und sich schnell verändernden internationalen Arbeitswelt fachspezifische Prozesse nahezubringen, so dass sie diese eigenverantwortlich steuern könnten.

Fast 100 regionale Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie kooperieren im Projekt „Digital und Regional“ mit den Hochschulen, darunter auch die Grenzebach Group. Deren Geschäftsführer Dr. Steven Althaus sprach in seinem Vortrag über die Perspektiven seines Unternehmens in der Hightech-Branche: „Die Fähigkeit, umfassende fachliche Aufgaben- und Problemstellungen im Themengebiet ‚vernetzte technische Systeme‘ kompetent zu bearbeiten und zu lösen, ist essentiell für unsere angehenden Ingenieur:innen“, sagte er im Hinblick auf die zukünftigen Fachkräfte von morgen. Es ist vordergründiges Ziel des Studiengangs, den Studierenden genau diese Fähigkeit zu vermitteln.

Kostenfreier Teilzeitstudiengang: Systems Engineering

Der Studiengang Systems Engineering wurde federführend an der Hochschule Augsburg entwickelt und schließt mit dem Titel Bachelor of Engineering ab. Er ist auf viereinhalb Jahre ausgerichtet, wenn die Studierenden zeitgleich in einem Unternehmen angestellt sind. Auf dem Lehrplan steht anwendungsorientierte Programmierung in den Bereichen Elektronik, Mechanik und Informatik. Das Grundstudium ist als breite Ingenieursausbildung in Mechatronik und Informatik angelegt. Anschließend erhalten die Studierenden die Möglichkeit, ihr Studium in den Themenfeldern Digitalisierung und Industrie 4.0 zu vertiefen.

Duales Modell: Digital und Regional

Das Besondere an dem dualen Studienangebot: Studierende, die mitten im Berufsleben stehen oder gleichzeitig eine IHK-Ausbildung absolvieren, können einen Hochschulabschluss erreichen; aber auch ein Studium mit Praxisphasen ist möglich. An drei Tagen in der Woche arbeiten die Studierenden in ihrem Betrieb, an zwei Tagen besuchen sie Lehrveranstaltungen an den Standorten Nördlingen oder Memmingen. Unterstützung erhalten sie durch moderne und didaktisch hochwertige E-Learning-Angebote wie Lernplattformen, Video-Podcasts oder Videokonferenzen. Durch Instant Messaging stehen sie im permanenten Austausch mit ihren Dozierenden. So ist eine strukturierte und betreute Vor- und Nachbereitung des Studiums garantiert.

„Wir bieten damit nicht nur Berufstätigen Weiterqualifizierungsperspektiven, sondern auch Abiturient:innen, Meister:innen und Techniker:innen ein besonders praxisorientiertes Verbundstudium in ihrer Heimat an“, erklärt Studiengangsleiter Prof. Dr. Nik Klever. Die modernen Lehrmethoden sorgten dafür, dass die Studierenden ihr Studium und ihre Lerneinheiten individuell gestalten und ihre Zeit frei einteilen können. Auf diese Weise ließen sich Beruf, Studium und Freizeit ideal verbinden.

Ein weiterer Pluspunkt sind die regionalen Lernorte in Nördlingen und Memmingen. Die Studierenden profitieren von kurzen Anfahrtswegen und die Unternehmen der Region können ihren Mitarbeiter:innen unmittelbar vor Ort passgenaue Weiterbildungen und Studienmöglichkeiten anbieten. Wie stimmig das Konzept ist, zeigt die breite Akzeptanz der Unternehmen in der Region.

Online-Infoabend
Der nächste Online-Infoabend für Studieninteressierte und Unternehmen aus der Region findet am Donnerstag, 29. Oktober 2020 um 17.30 Uhr statt. Er wird als Online-Veranstaltung durchgeführt:

Weitere Informationen für Interessierte:

Kontakt

 

Ansprechpartner

Dipl. Betriebswirtin (FH) Doris Rieder

Hochschulzentrum Donau-Ries

Telefon: 

+49 9081 8055-232

Fax:

+49 9081 8055-244