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Systems Engineering: Studienstart und Verabschiedung der Absolvent:innen

 
Gruppenbild der neuen Studierenden im Studiengang Systems Engineering
Semesterauftakt: Start des sechsten Jahrgangs ins Bachelorstudium Systems Engineering. Foto: Hochschule Kempten
08.10.2021
Augsburg/Memmingen

Der Studiengang „Systems Engineering (B.Eng.)“ der Hochschulen Augsburg, Kempten und Neu-Ulm an den Standorten Nördlingen und Memmingen geht in die sechste Runde: Am 1. Oktober haben Vertreter:innen der drei Hochschulleitungen die 19 Erstsemester-Studierenden sowie Vertreter:innen und Partner:innen aus Politik und Wirtschaft im Kleinen Saal der Stadthalle Memmingen begrüßt. Des Weiteren wurden bei der Veranstaltung auch vier Absolvent:innen des Studiengangs verabschiedet.

 

„Digital und Regional“ ist ein Kooperationsprojekt der Hochschulen Augsburg, Kempten und Neu-Ulm. Prof. Dr. Dirk Jacob, Vizepräsident für Studium und Lehre der Hochschule Kempten, erläuterte in seinem Grußwort die Bedeutung des Bayerisch-Schwäbischen Studienmodells für die Region: „Die flexible Kombination aus praktischer Arbeit in der Firma und projektbasiertem Lernen schafft optimale Voraussetzungen für den weiteren Karriereweg der Studierenden.“ Ziel der Hochschulen sei es, den jungen Arbeitnehmern in einer komplexen und sich schnell verändernden internationalen Arbeitswelt fachspezifische Prozesse nahezubringen, so dass sie diese eigenverantwortlich steuern könnten.

Fast 100 regionale Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie kooperieren im Projekt „Digital und Regional“ mit den Hochschulen, darunter auch die Firma Magnet Schultz. Deren Geschäftsführer Dr. Albert W. Schultz sprach als Gastredner über die große Bedeutung der mittelständischen Unternehmen für die Region und die Fachkräftesicherung als eine der Schlüsselqualifikation für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Wirtschaft.

Verabschiedung von vier Absolvent:innen des Studiengangs Systems Engineering
Vier Absolvent:innen des Studiengangs Systems Engineering wurden verabschiedet. (Foto: Hochschule Kempten)

Systems Engineering

 

Der Studiengang Systems Engineering wurde federführend an der Hochschule Augsburg entwickelt und schließt mit dem Titel Bachelor of Engineering ab. Er ist auf viereinhalb Jahre ausgerichtet, wenn die Studierenden zeitgleich in einem Unternehmen angestellt sind. Auf dem Lehrplan steht anwendungsorientierte Programmierung in den Bereichen Elektronik, Mechanik und Informatik. Das Grundstudium ist als breite Ingenieursausbildung in Mechatronik und Informatik angelegt. Anschließend erhalten die Studierenden die Möglichkeit, ihr Studium in den Themenfeldern Digitalisierung und Industrie 4.0 zu vertiefen.

Duales Modell: Digital und Regional

 

Das Besondere an dem dualen Studienangebot: Studierende, die mitten im Berufsleben stehen oder gleichzeitig eine IHK-Ausbildung absolvieren, können einen Hochschulabschluss mit hohem Praxisbezug erlangen. An drei Tagen in der Woche arbeiten die Studierenden in ihrem Betrieb, an zwei Tagen besuchen sie Lehrveranstaltungen an den Standorten Nördlingen oder Memmingen. Unterstützung erhalten sie durch moderne und didaktisch hochwertige E-Learning-Angebote wie Lernplattformen, Video-Podcasts oder Videokonferenzen. Durch Instant Messaging stehen sie im permanenten Austausch mit ihren Dozierenden. So ist eine strukturierte und betreute Vor- und Nachbereitung des Studiums garantiert.

„Wir bieten damit nicht nur Berufstätigen Weiterqualifizierungsperspektiven, sondern auch Abiturient:innen, Meister:innen und Techniker:innen ein besonders praxisorientiertes Verbundstudium in ihrer Heimat an“, erklärt Studiengangsleiter Prof. Dr. Thomas Kirchmeier. Die modernen Lehrmethoden sorgen dafür, dass die Studierenden ihr Studium und ihre Lerneinheiten individuell gestalten und ihre Zeit frei einteilen können. Auf diese Weise ließen sich Beruf, Studium und Freizeit ideal verbinden.

Ein weiterer Pluspunkt sind die regionalen Lernorte in Nördlingen und Memmingen. Die Studierenden profitieren von kurzen Anfahrtswegen und die Unternehmen der Region können ihren Mitarbeiter:innen unmittelbar vor Ort passgenaue Weiterbildungen und Studienmöglichkeiten anbieten. Wie stimmig das Konzept ist, zeigt die breite Akzeptanz der Unternehmen in der Region.

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