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Sofia Deixelberger und Johanna Schulz in Jerusalem

Ein Auslandssemester in Israel

 
Blick auf Jerusalem
19.10.2021
Jerusalem

Sofia Deixelberger studiert Energieeffizientes Planen und Bauen an der Fakultät für Architektur und Bauwesen, Johanna Schulz Kommunikationsdesign an der Fakultät für Gestaltung. Im Travel Diary berichten die beiden Studentinnen von ihrem Auslandssemester an der Bezalel Academy of Art and Design in Jerusalem.

 

Shalom! Wir sind Sofia (E2D) und Johanna (Kommunikationsdesign) und wir haben uns auf das Abenteuer eines Auslandssemesters in Israel eingelassen, ohne zuvor ein Wort Hebräisch zu können. Gemeinsam studieren wir nun an der Kunsthochschule „Bezalel Academy of Art and Design“ in Jerusalem. 

 

Doch bis es dazu kam, war einiger bürokratischen Aufwand notwendig. Zu Beginn der Corona-Pandemie war Israel ein Vorzeigeland hinsichtlich der Bekämpfung des Virus. Doch während unserer Planung befand sich Israel dann im „Corona-Chaos“, was sich ständig ändernde Einreiseregelungen für uns bedeutete. Zum Glück konnten wir dennoch, wenn auch mit strengen Auflagen, einreisen.

„Von hier kann man ja das Tote Meer sehen!“ Wir waren schlicht begeistert von der Aussicht, die uns unsere Wohnung ermöglicht. Gemeinsam mit einem Israeli leben wir nun fünf Monate in einer WG. Unsere Wohnung befindet sich fußläufig zur Universität. Doch mit dem gut ausgebauten Busnetz dauert es auch nicht lange in die Innenstadt.

Dass wir uns in einem Land mit prägender und bewegter Geschichte befinden, wird uns direkt bewusst. Denn durch die Aussicht unserer Fenster sehen wir ein Symbol des Konflikts zwischen Palästina und Israel - die Mauer, die die beiden Regionen voneinander trennt.

Blick auf Jerusalem
Ein Blick auf Jerusalem.

Erste Eindrücke

 

Wir sind zwei bzw. drei Wochen vor dem Uni-Start angereist, um uns zu klimatisieren und uns an die neue Umgebung zu gewöhnen. Durch das Buddy-Programm und die Exchange-WhatsApp-Gruppe sind wir zu Beginn schon gut vernetzt.

Die erste Fahrt in die Innenstadt überrollt uns mit Eindrücken. Soldaten mit Gewehren, Markschreier, streng religiöse Menschen, unzählige Straßenkatzen und das permanente Hupen von Autos gehört nun zu unserem neuen Zuhause.

Der erste Ausflug geht in die Altstadt Jerusalems. Die unzähligen Gassen laden zum Verlaufen ein. Eine Vielzahl an Marktverkäufer:innen versucht dir ihre Waren zu verkaufen und wo normal unendliche Schlangen an Touristen wären, sind wir aktuell fast allein.

Klagemauer
Die Klagemauer in der Jerusalemer Altstadt.
 
Altstadt Jerusalems
Wir waren vom großen Angebot der vielen Stände in der Altstadt völlig fasziniert.
Marktstände in Jerusalem
Auf dem Mahane Yehuda Market findet man alles, was wann braucht und das zu günstigen Preisen. Schreiende Verkäufer teilen ihr Sonderangebot lautstark mit.
 

Falls man mal genug von der lauten und turbulenten Stadt hat, empfiehlt es sich, den Bus rauszunehmen. Zum Toten Meer, nach Tel Aviv und in die Wüste braucht man kaum länger als eine Stunde. Diese Möglichkeiten haben wir deshalb schon alle ausprobiert.

Bevor nun in nächsten Tagen die Uni los geht, genießen wir noch die freie Zeit und das warme Wetter. Bis dann.

 
Wüste / Mitzpe Ramon
Ausflug in die Wüste nach Mitzpe Ramon – unendliche Weiten
Totes Meer
Sich am Toten Meer treiben zu lassen war ein besonderes Gefühl. Auf der anderen Seite kann man Jordanien erblicken.
 

Bei Fragen zum Auslandssemester in Jerusalem steht Johanna Schulz unter [Bitte aktivieren Sie Javascript] gerne zur Verfügung. 

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