Vier Studentinnen neben einem Flip-Chart.
Studierende der drei schwäbischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften setzten sich in Illertissen mit der zunehmenden Umweltbelastung durch Plastikabfälle auseinander. Foto: Jascha Pansch, JAP Fotografie
21.05.2019
Illertissen

Zu ihrem jährlichen Netzwerktreffen kamen am vergangenen Dienstag rund 50 Deutschlandstipendiaten der Hochschulen Augsburg, Kempten und Neu-Ulm im Hochschulzentrum Vöhlinschloss in Illertissen zusammen. Auf der Agenda standen interdisziplinäre Workshops und der Austausch mit Förderern des Stipendienprogramms.

 

In seinem Grußwort betonte Prof. Dr. Wolfgang Hauke, Präsident der Hochschule Kempten, die Bedeutung des Deutschlandstipendiums für die Unterstützung und Weiterentwicklung junger Talente und die bessere Verzahnung von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Das seit 2014 jährlich stattfindende Netzwerkseminar für die Stipendiaten der bayerisch-schwäbischen Hochschulen dient dabei sowohl dem Kennenlernen der Studierenden untereinander als auch der Vernetzung mit den Förderern.

In diesem Jahr setzten sich die Studierenden beim Netzwerkseminar im Workshop „Agile Methoden – von Design Thinking über Scrum bis zu Lean Start-up” mit der zunehmenden Umweltbelastung durch Plastikabfälle auseinander. Unter Zeitdruck entwickelten sie in interdisziplinären Gruppen mithilfe agiler Methoden Lösungsvorschläge für das Plastikproblem. Im Anschluss an die Erarbeitungsphase stellten die Teams ihre Ideen den anderen Gruppen und den Förderern vor: diese reichten von der Nutzung plastikfressender Bakterien bis hin zum Einsatz von Sammelrobotern.

In einem weiteren Workshop beschäftigten sich die Studierenden gemeinsam mit den Förderern mit dem Thema „Künstliche Intelligenz – Paradies oder Albtraum”. Dabei steuerten die Förderer Einblicke aus verschiedenen Unternehmen bei und diskutierten gemeinsam mit den Stipendiaten die Chancen und Risiken des Einsatzes von künstlicher Intelligenz in der Wirtschaft.

 
 
Die Teams stellten ihre Ideen aus den Agile-Methoden-Workshops den anderen Gruppen und den Förderern vor. Foto: Jascha Pansch, JAP Fotografie
Die Teams stellten ihre Ideen aus den Agile-Methoden-Workshops den anderen Gruppen und den Förderern vor.
Die Förderer steuerten Einblicke aus verschiedenen Unternehmen bei und diskutierten mit den Stipendiaten die Chancen und Risiken des Einsatzes von künstlicher Intelligenz in der Wirtschaft.  Foto: Jascha Pansch, JAP Fotografie
Die Förderer steuerten Einblicke aus verschiedenen Unternehmen bei und diskutierten mit den Stipendiaten die Chancen und Risiken des Einsatzes von künstlicher Intelligenz in der Wirtschaft.
 
Deutschlandstipendiaten der bayerisch-schwäbischen Hochschulen tauschten sich beim Netzwerktreffen im Vöhlinschloss mit ihren Förderern aus.  Foto: Jascha Pansch, JAP Fotografie
Deutschlandstipendiaten der bayerisch-schwäbischen Hochschulen tauschten sich beim Netzwerktreffen im Vöhlinschloss mit ihren Förderern aus.
 
Das Deutschlandstipendium ist ein nationales Stipendienförderprogramm für besonders leistungsstarke und gesellschaftlich engagierte Studierende. Foto: Jascha Pansch, JAP Fotografie
Das Deutschlandstipendium ist ein nationales Stipendienförderprogramm für besonders leistungsstarke und gesellschaftlich engagierte Studierende. Fotos: Jascha Pansch, JAP Fotografie