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Hochschulen entwickeln passgenaue Konzepte zur MINT-Förderung

Zwischenbericht: MINTerAKTIV - Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern

 
Prof. Dr. Elisabeth Krön, Vizepräsidentin für Forschung und Wissenstransfer, Stephanie Ammicht, bayme vbm Geschäftsführerin Geschäftsstelle Schwaben, Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler, Crispin Deppe, MINTerAKTIV-Tutor der Hochschule Augsburg, Anja
Prof. Dr. Elisabeth Krön, Vizepräsidentin für Forschung und Wissenstransfer, Stephanie Ammicht, bayme vbm Geschäftsführerin Geschäftsstelle Schwaben, Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler, Crispin Deppe, MINTerAKTIV-Tutor der Hochschule Augsburg, Anja Matzke, Projektkoordinatorin MINTerAKTIV Hochschule Augsburg, Karina Maria Meyer und Stephan Wenhart, MINTerAKTIV-Tutoren. Fotos: Matthias Leo/Hochschule Augsburg.
21.09.2018
München/Augsburg

Begeisterung. Orientierung. Chancen. Das alles bieten die im Projekt "MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern" geförderten Hochschulen. Der Zwischenbericht des Projekts MINTerAKTIV stellt nun erste Ergebnisse der 14 Projekte vor.

 

„Der Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften ist heute schon die größte Wachstumsbremse. Der gegenwärtige Bedarf an hochqualifizierten Absolventen in den Bereichen Mathematik, Ingenieur-, Naturwissenschaften oder Technik (MINT) wird im Zuge der Digitalisierung weiter steigen. Mit dem Programm MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern' investieren wir nachhaltig in erfolgreiche Studienbedingungen an unseren Hochschulen“, erklärt Wissenschaftsministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle. „Es freut mich, in diesem Bericht zu sehen, wie unsere Hochschulen passgenaue Konzepte zur MINT-Förderung in ihrer Region entwickeln. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Stärkung und Sicherung des Wissenschaftsstandorts Bayern“, so die Ministerin weiter. „Die Entwicklung der Studierendenzahlen in den MINT-Fächern in den vergangenen Jahren in Bayern zeigt, dass sich unsere Investitionen und Fördermaßnahmen auszahlen: Waren im Wintersemester 2012/2013 rund 128.000 Studierende in einem MINT-Fach eingeschrieben, so sind es aktuell bereits über 150.000 Studierende! Das bestärkt uns, den eingeschlagenen Weg auch weiterhin konsequent fortzusetzen.“

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sowie der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm, stellt heraus: „Die Zukunft Bayerns hängt von gut ausgebildeten MINT-Fachkräften für unsere Unternehmen ab. Hier besteht bereits heute ein Mangel. Um die Zahl der MINT-Absolventen zu erhöhen, ist es wichtig, die Quote der Studienabbrecher zu verringern. Hier setzt das Projekt MINTerAKTIV an. Hauptziel ist es, die Rahmenbedingungen so zu verbessern, dass die Studierenden mit Lust und Begeisterung am Ball bleiben. Auch die bessere Vernetzung beim Übergang von Schule zu Hochschule soll im Rahmen von MINTerAKTIV gefördert werden. Somit ist das Projekt ein wichtiger Baustein, um genügend Fachkräfte im MINT-Bereich auszubilden. Deshalb unterstützen wir MINTerAKTIV sehr gerne als Sponsoren.“

Das Programm „MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern“

Im Programm „MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern“ werden Konzepte von Hochschulen gefördert, die zur Steigerung der Attraktivität sowie zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für ein MINT-Studium beitragen. Die Schwerpunkte liegen hierbei u. a. auf der regionalen Verankerung der MINT-Ausbildung, auf der Optimierung des Übergangs von der Schule an die Hochschule, auf der Erhöhung der Durchlässigkeit des Bildungssystems und auf der Begabtenförderung.

Das Wissenschaftsministerium stellt für „MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern“ rund 1,7 Millionen Euro zur Verfügung. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sowie die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm unterstützen die Initiative als Partner.

 

Ansprechpartnerin an der Hochschule Augsburg