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Innovation, Leidenschaft und Zusammenhalt – auch in schwierigen Zeiten

StarkStrom Rollout

 
Ein Jahr Entwicklungsarbeit, Teamwork und Herzblut stecken in den beiden diesjährigen Rennboliden UASA2008 und Zapp Driverless. Foto: Anton Kohler
Ein Jahr Entwicklungsarbeit, Teamwork und Herzblut stecken in den beiden diesjährigen Rennboliden UASA2008 und Zapp Driverless. Foto: Anton Kohler
29.09.2020
StarkStrom Augsburg e.V.

Trotz einer ungewöhnlichen Saison lud StarkStrom Augsburg e.V. auch dieses Jahr zum Rollout ein, um die Rennwagen, an denen das Team in den vergangenen Monaten gearbeitet hat, zum ersten Mal den Unterstützer:innen und Freund:innen des Vereins vorzustellen.

 

Aufgrund der aktuellen Situation markiert der Rollout, der am 24. September in der Werkstatt des Starkstrom-Teams im Sigma Technologiepark in Augsburg stattfand, nicht wie üblich den Beginn der Rennsaison, sondern deren Ende. Leider war 2020 aufgrund der Corona-Pandemie keine Teilnahme an einem Formula Student Wettbewerb möglich gewesen. Das motiviert das 40-köpfige Team aber umso mehr, im Anschluss an den Rollout in die Vorbereitung für die nächste Saison zu starten: Die Studierenden planen so viel Zeit wie möglich auf der Teststrecke zu verbringen, um im Juli und August 2021 Höchstleistungen auf der Rennstrecke abzurufen.

Ein Jahr Entwicklungsarbeit, Teamwork und Herzblut stecken in den beiden diesjährigen Rennboliden UASA2008 und Zapp Driverless. UASA2008 ist der neu entwickelte Elektrorennwagen. Zapp Driverless ist das Vorjahresfahrzeug, welches die Studierenden für das autonome Fahren umgebaut haben. Trotz einer mehrmonatigen Unterbrechung des Werkstattbetriebs ließ sich das StarkStrom-Team nicht unterkriegen und stellte zwei konkurrenzfähige Rennwagen auf die Räder.

Aufbauend auf die Erfolge des vergangenen Jahres entstand Zapp Driverless, bei dessen Entwicklung vor allem eine Verbesserung der Software des autonomen Systems im Vordergrund stand. Anpassungen im Software Stack, dem „Gehirn“ des Rennwagens, ermöglichen eine optimierte Sensor Fusion, also das Auswerten und Zusammenführen einzelner Daten, für eine bessere Objekterkennung. Außerdem erhielt Zapp ein Hardwareupdate, bestehend aus einem neuen hochauflösenden LiDAR (einem Laserstrahlenmessgerät), einem Kamerasystem aus zwei Monokameras, einem auf den Sensor View angepassten aerodynamischen System und einem auf die Driverlessdisziplin zugeschnittenen kompakteren Hochspannungsakkumulator.

Auch bei der Entwicklung von UASA2008 baute das Team auf die Erkenntnisse der vergangenen Saison auf und verbesserte gezielt die Zuverlässigkeit des Gesamtsystems. Zur Verbesserung der Vehicle Dynamics wurde ein neuartiges Heave-Roll-System entwickelt, ein spezielles Federdämpfersystem, welches das Rollen des Fahrzeugs verringert. Die Kombination aus den weiterentwickelten aerodynamischen Komponenten und den optimierten softwarebasierten Vehicle-Dynamics-Regelungen verstärkt den positiven Effekt auf das Fahrverhalten. Erstmals in der Geschichte des Vereins wird ein Rennwagen von einem auf Rundzellen basierenden Akkumulator angetrieben. Dieser bietet einen großen zeitlichen Vorteil und eine bessere Energiedichte sowie Potential für zukünftige Entwicklungen.

Die Vorstellung der Rennwagen fand im kleinen Rahmen und unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen statt.

 
Enthüllung von UASA2008: bei seiner Entwicklung baute das Team auf die Erkenntnisse der vergangenen Saison auf und verbesserte gezielt die Zuverlässigkeit des Gesamtsystems. Foto: Anton Kohler
Enthüllung von UASA2008: bei seiner Entwicklung baute das Team auf die Erkenntnisse der vergangenen Saison auf und verbesserte gezielt die Zuverlässigkeit des Gesamtsystems. Foto: Anton Kohler
 
Bei der Entwicklung von Zapp Driverless sollte vor allem die Software des autonomen Systems verbessert werden. Foto: Anton Kohler
Bei der Entwicklung von Zapp Driverless sollte vor allem die Software des autonomen Systems verbessert werden. Foto: Anton Kohler
Fahrdemonstration mit dem autonom gesteuerten Zapp Driverless. Foto: Anton Kohler
Fahrdemonstration mit dem autonom gesteuerten Zapp Driverless. Foto: Anton Kohler

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