Seit Mitte 2016 ist der Fachkräftemangel laut „Konjunkturumfrage“ der IHK Schwaben das größte Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung der regionalen Wirtschaft. (https://www.schwaben.ihk.de/produktmarken/wirtschaftsstandort-schwaben/konjunktur-in-schwaben/konjunkturumfrage)

Stellen, die nicht besetzt werden können, Arbeit, die liegen bleibt, Projekte und Maßnahmen, die nicht umgesetzt werden – dies schwächt die Wettbewerbsfähigkeit Bayerisch-Schwabens. Händeringend werden in der Region Fachkräfte gesucht, die den digitalen Transformationsprozess aktiv entwickeln und tragfähige Lösungen durch neu gestaltete Firmen-, Arbeits- und Produktionsformen aufbauen. Sie müssen dafür
über sogenannte „Future Skills“ verfügen. (https://www.stifterverband.org/medien/future-skills-welche-kompetenzen-in-deutschland-fehlen)

Dies sind – der gleichnamigen Studie von Stifterverband und McKinsey zufolge – Kompetenzen, die in den kommenden Jahren für das Berufsleben und auch für die gesellschaftliche Teilhabe zunehmend wichtig werden. Dazu zählen Tech-Knowhow, digitale Schlüsselqualifikationen (z. B. neue Formen der Zusammenarbeit) und nicht-digitale Schlüsselqualifikationen (z. B. unternehmerisches Denken).

Laut der Studie „Future Skills: Welche Kompetenzen in Deutschland fehlen“ sehen der Stifterverband/McKinsey vor allem im Bereich des technologischen Know-hows die Berufsbranchen Big-Data-Analysten, Web-Entwickler, UX-Designer, Blockchain-Experten, Smart Hardware/Robotik-Entwickler unterrepräsentiert.

Stifterverband/McKinsey gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2023 in Deutschland 700.000 zusätzliche Tech-Spezialisten benötigt werden. Eine Entwicklung, die der Wirtschaftsraum Augsburg spüren wird. Schon jetzt verzeichnen Unternehmen hier freie Arbeitsplätze, die sie wegen Personalmangel nicht besetzen können. Die Vakanzen wirken sich nicht nur auf die Umsatzzahlen der betroffenen Firmen aus. Sie haben auch Einfluss auf die gesamte Wertschöpfung der Region. So prognostizieren die Industrie- und Handelskammern in Bayern im IHK-Fachkräftereport 2018 eine Verdopplung der nicht realisierten Bruttowertschöpfung von aktuell 22,9 Milliarden Euro pro Jahr auf 50,8 Milliarden bis zum Jahr 2030. (http://www.ihk-fachkraeftemonitor-bayern.de/Fachkraeftereport_Bayern.pdf)

Wertschöpfungsverlust in Bayern

 

Auch die Start-up-Szene des Wirtschaftsraums Augsburg mit ihrem sehr hohen Innovationspotenzial spürt den Fachkräftemangel sehr deutlich. Das Digitale Zentrum Schwaben DZ.S in Augsburg gehört aktuell zu einem der gründungsstärksten Hotspots in Bayern. Allerdings klagen die Gründer, dass sie keine gut ausgebildeten Fachkräfte finden.

Auf den Punkt gebracht

 

Um wirtschaftlich weiter auf Erfolgskurs zu bleiben, muss die Region Augsburg auf den Fachkräftemangel und die damit einhergehenden Entwicklungen reagieren. Gefragt sind exzellent ausgebildete Digitalisierungsspezialisten, die Lösungen für die aktuellen Herausforderungen der digitalen Transformation entwickeln und tatkräftig umsetzen.

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