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Exkursion der Geographie-Studierenden KIT und PH Karlsruhe

 
21.09.2022
Nördlingen

Die Pädagogische Hochschule und das Karlsruher Institut für Technologie auf Erkundungstour im Rieskrater und am Hochschulzentrum in Nördlingen

Lehramtsstudenten aus Baden-Württemberg interessierten sich sehr für das innovative Angebot im Technologie Centrum Westbayern

 

Rund vierzig Geographie-Studierende der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und des Karlsruher Instituts für Technologie erkundeten am vergangenen Mittwoch auf Initiative von Frau Prof. Dr. Neuer, Leiterin des Instituts für Transdisziplinäre Sozialwissenschaft an der PH Karlsruhe, und Dr. Christoph Mager, Institut für Geographie und Geoökologie am KIT, den Rieskrater in Nördlingen und nutzten gleichzeitig die Gelegenheit, wertvolle Einblicke in die Arbeit und Alltag am Hochschulzentrum Nördlingen zu bekommen.

Die TCW GmbH, das Technologietransferzentrum der Hochschule Augsburg und der Studiengang „Systems Engineering“ stellten in Gruppenvorträgen und Führungen den Gästen die Kombination aus Gründerszene, Technologie, Forschung und dualem Studium vor. 

Prof. Dr. Florian Kerber, Wissenschaftlicher Leiter des Technologietransferzentrums Flexible Automation, zeigte die Forschungsschwerpunkte des TTZ Nördlingen anhand von laufenden Projekten in der Robotikhalle. Der Transfer von Technologien zur flexiblen Automation in kleine und mittelständisch geprägte Partnerunternehmen des produzierenden Gewerbes hat die Zielsetzung, branchenunabhängige Lösungen zur effizienten Fertigung variantenreicher Produktportfolios zu entwickeln. Darüber hinaus wurde von der Strategischen Projektmanagerin Dr. Gitte Händel präsentiert, wie das Technologietransferzentrum mit der Art, Transfer zu gestalten, der Aufgabe gerecht wird, die Region Donau-Ries und Nordschwaben zu fördern.

Im Vortrag von Marcel Meyer, Mitarbeiter der TCW GmbH, ging es um die Organisation und Struktur des Technologie Centrum Westbayern als Gründerzentrum in der Funktion als Berater und Vermieter für Gründungsunternehmen und Start ups. Darüber hinaus bietet das TCW als Weiterbildungsinstitut Fachvorträge, Seminare und Zertifikatslehrgänge für Industrie und Wirtschaft an. Dabei ging es auch um die Möglichkeiten der Technik und Robotik, welche zum Technologietransfer beitragen und um Projektarbeiten mit regionalen Unternehmen.

Professor Dr.-Ing. Hans Schurk und Lars Schöne von der Hochschule Augsburg stellten den Studiengang „Systems Engineering“ vor. Dieser bietet in Teilzeit oder Vollzeit Berufstätigen und Berufseinsteigern ein interdisziplinäres Ingenieursstudium in den Bereichen Elektrotechnik, Maschinenbau und angewandte Informatik. Er wird als Kooperationsstudium von den drei Hochschulen Augsburg, Kempten und Neu-Ulm angeboten und kann in Kombination mit praktischer Ausbildung im Betrieb oder begleitend zum Beruf flexibel mittels moderner Lehrmethoden (Flipped Classroom und Blended Learning) u.a. am Hochschulzentrum in Nördlingen studiert werden. Mit einem Abschluss als Bachelor of Engineering werden junge Menschen damit auf die Anforderungen und Aufgabenstellungen der Industrie 4.0 und digital vernetzter Systeme und Maschinen vorbereitet. 

Die Gäste waren sich darüber einig, dass dieser innovative Mix aus Gründerszene, Technologietransfer und Studienmodell in regionaler Atmosphäre in Nördlingen ein besonderes Alleinstellungsmerkmal hat und eine Bereicherung für die Region Bayerisch-Schwaben darstellt.

Vielen Dank für Euren Besuch!

Lars Schöne

Hochschule Augsburg, Systems Engineering, 0821 5586 3680, [Bitte aktivieren Sie Javascript]