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MoLa – Motivationssteigerung für logistische Fach- und Hilfskräfte im Lager

 
Logistik Optimierung und Operations Management
Besichtigung eines Lagers. Foto: Michael Krupp

Projektbeschreibung

Leistungsfähige und flexible logistische Prozesse leben von motivierten Mitarbeitern. Um Motivation zu steigern existieren derzeit insbesondere monetäre Anreizsysteme. Nicht-monetäre und intrinsische Anreize sind für diesen Bereich nicht ausreichend erforscht. Logistikern fehlt es heute an einem "Methoden-Baukasten", der hilft, nicht-monetäre, motivierende Maßnahmen im Bereich der gewerblichen Mitarbeiter im Lager zu etablieren.

Ziel des Projekts ist es die psychische Gesundheit der Mitarbeiter in logistischen Prozessen im Lager zu stabilisieren und deren Motivation zu steigern. Dadurch soll Qualität und Effizienz von Lagerprozessen sowie die Innovationskraft verbessert werden. Der Zusammenhang zwischen psychischer Gesundheit und Motivation mit der Leistung des Lagers wird im Projekt gemessen. Im Ergebnis entsteht ein Methodenbaukasten der psychische Gesundheit und Motivation und damit auch die Leistungsfähigkeit nachweislich steigern kann.

Darüber hinaus unterstützt das Forschungsvorhaben die Gefährdungsbeurteilung durch psychische Belastungen nach ArbSchG §5 Satz 3. Passende Methoden zur Beurteilung und zur Prävention werden entwickelt.

Angestrebtes Ergebnis ist ein Katalog nachweislich wirksamer Methoden zur Förderung der psychischen Gesundheit sowie ein Handlungsleitfaden zur Einführung der Methoden zur Motivations- und Leistungssteigerung.

Das IGF-Vorhaben MoLa 19022 N der Forschungsvereinigung Bundesvereinigung Logistik e.V. - BVL wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Die Projektlaufzeit von MoLa beträgt 24 Monate: von Februar 2016 bis Januar 2018.

Projektpartner sind der Lehrstuhl für Psychologie im Arbeitsleben der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services und die Forschungsgruppe für optimierte Wertschöpfung der Hochschule Augsburg.

Der Projektbegleitende Ausschuss unterstützt das Vorhaben von Seiten der Praxis - beteiligt sind Logistikdienstleister und Großhändler:

hagebau süd Logistik GmbH, Konrad Kleiner GmbH & Co. KG, Max Müller Spedition GmbH, PIEL Die Technische Großhandlung GmbH, Spedition Benedikt Biehle GmbH & Co.KG, Spedition Nuber GmbH.

Beteiligte Personen

Forschungsgruppe für Optimierung und Operations Management der Fakultät für Wirtschaft:

Prof. Dr. Michael Krupp
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Prof. Dr. Peter Richard
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Prof. Dr. Florian Waibel
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