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transport logistic think-a-thon 2019: Siegerinnen kommen von der Hochschule Augsburg

 
Das Gewinnerteam der Hochschule Augsburg mit Prof. Dr. Michael Krupp
Das Gewinnerteam der Hochschule Augsburg mit Prof. Dr. Michael Krupp. (Bild: Medienbüro am Reichstag)
07.06.2019
München

Wie können logistische Prozesse durch Automatisierung auf Basis von Echtzeit- und historischen Daten verbessert werden? Und welche neuen Geschäftsmodelle sind erfolgsversprechend? Diesen Fragen gingen rund 30 Studierende logistischer Fachrichtungen mit Unterstützung von Professoren und Branchen-Experten während eines dreitägigen think-a-thons auf der transport logistic, der weltweiten Leitmesse für Logistik und Transport, nach. Mit dabei waren auch drei Studierendengruppen der Hochschule Augsburg. Eine der Augsburger Gruppen stand nach den Abschlusspräsentationen als Sieger fest. 

 

Neben den Teams der Hochschule Augsburg nahmen Studierende der Technischen Universität Darmstadt und der Technischen Universität München sowie zwei Teams aus internationalen Studierenden des Erasmus-Programms am think-a-thon teil. Jede Gruppe setzte sich über drei Tage hinweg eigenständig mit dem vorgegebenen Thema „Automatisierte Prozessverbesserung auf der Basis von historischen Daten und Echtzeitdaten in der Supply Chain” auseinander. Unterstützt wurden sie dabei von den Supportern des think-a-thon Fraport, Bosch, DAKOSY und DoKaSch sowie weiteren Logistikexperten der insgesamt 2.360 Aussteller auf der Messe. Das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur war Schirmherr des think-a-thon 2019.

Das siegreiche Team der Hochschule Augsburg mit den Studentinnen Michaela Wagner, Helena Martic, Nathalie Wiedemann, Ramona Sandvoß und Clara Möller konnte die Fachjury mit seinem Konzept „Automatisierte Auslastung der Laderaum-Kapazitäten“ überzeugen. Die Studentinnen freuen sich über die Auszeichnung: „Es war eine große Herausforderung das Thema in der kurzen Zeit zu bearbeiten. Aber von dem Input der Unternehmen konnten wir stark profitieren und am Ende ist es uns gelungen, die verschiedenen Ideen in einem Konzept zusammenzufassen. Und Spaß hat es natürlich auch gemacht,“ sagte eine Sprecherin der Gruppe.

Zu den weiteren Ideen und Konzepten, die die teilnehmenden Gruppen vorstellten, gehörten ein innovatives Plattformkonzept zur Generierung von wertigen Informationen aus Rohdaten für Unternehmen entlang der Supply Chain und der Einsatz von automatisierten Robotern für eine zweistufige Zustellung auf der letzten Meile. Des Weiteren wurden Anwendungsfelder der Blockchain-Technologie für sicherere Lieferketten präsentiert.