26.07.2011 Nanotechnologie

Bürger treffen Experten – nachhaltige Nanotechnologie

Diskussion über Chancen und Risiken von Nanoteilchen an die Hochschule Augsburg

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Das BMBF lädt Studierende und Interessierte zur Diskussion über Chancen und Risiken von Nanoteilchen an die Hochschule Augsburg ein. „Welche besonderen Funktionen haben Nanopartikel? Und was hat nachhaltige Nanotechnologie mit mir zu tun?“ Wenn Studierende Fragen zur Nanotechnologie stellen, sind versierte Experten gefordert. In der Diskussion mit Experten aus Wissenschaft, Unternehmen und dem Verbraucherschutz können Studierende am 26. Juli 2011 von 12.00 bis 13.00 Uhr, Campus am Roten Tor, Raum M 1.02, an der Hochschule Augsburg alles über nachhaltige Nanotechnologie erfahren, was sie schon immer wissen wollten – angefangen bei der Erforschung der Nanoteilchen bis hin zu den beruflichen Chancen in der Region. Organisiert wird diese Veranstaltung des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) von der VDI Technologiezentrum GmbH.

Die Erforschung von Nanopartikeln, die bis zu 50.000 mal kleiner sind als der Durchmesser eines Haares, gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. So erhoffen sich beispielsweise Mediziner eine frühzeitigere Diagnose und wirksamere Therapie von Krebs. Sie wollen Nanopartikel dazu nutzen, chemische Wirkstoffe gegen Krebs in die betroffenen Zellen zu transportieren.

Wie funktioniert Nano?

Wie nachhaltige Nanotechnologie funktioniert, erklärt der Physiker Dr. Stefan Thalhammer vom Helmholtz Zentrum München. Industriell hergestellte Nanopartikel finden sich bereits in unserem Alltag: Angefangen von Sonnencreme bis hin zu spezieller Sportkleidung, die Schweiß absorbiert.

Welche Produkte basieren auf Nano?

Wo Nano in der Industrie angewendet wird und was es bedeutet, auf diesem Gebiet ein Unternehmen aufzubauen, davon berichtet der Gründer einer Firma für Spezialbeschichtungen aus Erlangen, Ralph Domnick. Doch die Nanotechnologie eröffnet nicht nur Perspektiven für neue Anwendungen, wie beispielsweise kratzfeste Autolacke, sondern erfordert auch den verantwortlichen Blick des Verbrauchers auf die künstlich hergestellten Nanopartikel.

Worauf muss ich bei Nano achten?

Wie sich Bürgerinnen und Bürger über die Wirkungen von Nanoteilchen aktuell informieren können, erläutert der Verbraucherschützer Dr. Rolf Buschmann. Moderiert wird die Diskussion von Dr. Petra Thorbrietz, die sich damit beschäftigt, wie Wissenschaft unseren Alltag verändert.

Anmeldung

Diese Veranstaltung ist für alle Interessierten kostenfrei – eine kurze Anmeldung (per Antwortfax) ist Bedingung.

Direkt im Anschluss lädt der nanoTruck, eine zweistöckige Ausstellungs- und Erlebniswelt, alle Neugierigen dazu ein, mit Nano zu experimentieren.

 

Ansprechpartner

Caro Frank
VDI Technologiezentrum GmbH
VDI-Platz 1
D-40468 Düsseldorf
Tel.: 0 211 6214-356
Fax: 0 211 6214-139
E-Mail: frank@vdi.de

www.zt-consulting.de

 

Meldung vom 20. Juli 2011