Inhalte des Studiengangs

Modul 1- Analyse und Theorie

Modul 1
Das Modul Analyse und Theorie gliedert sich je nach der individuellen Vorbildung in Einführungskurse und allgemeine Grundlagen. Dies sind Entwurfsgrundlagen für Absolventen der technischen Fachrichtungen sowie mathematisch – physikalische Grundlagen für Absolventen der Architektur. Dazu kommt die allgemeine Theorie zur rationellen Energieverwendung als Grundlage für die aufbauenden Module. Der Zweite Teil legt die Grundlagen zur Gebäudemodernisierung, dazu gehören Vorgehensmodelle in der Modernisierung. Darunter verstehen wir systematische Bestandsbewertung, Qualitätssicherung und Durchführungsstrategien.

Modul 2 – Umfeldplanung

Modul 2
Das Modul Umfeldplanung beinhaltet Städtebau und Freiraumplanung mit dem Schwerpunkt der energetischen und nachhaltigen Entwicklung. Soziale Aspekte wie Wohlbefinden und Gesundheit werden genau wie energetische Fragen im städtebaulichen Kontext miteinander verknüpft. Solare Strahlung spielt eine wichtige Rolle für die Energieeffizienz. Energieversorgungsnetze und Energiepotentiale spielen unter den vielen städtebaulich relevanten Netzstrukturen, eine wichtige Rolle. Dabei werden die Überlappungen und Abhängigkeiten unterschiedlicher Strukturen gelehrt und in studentischen Arbeiten untersucht.

Modul 3 – Ökonomie

Die Ökonomie ist eine der wesentlichen Säulen der Nachhaltigkeit. Besonders wenn es um die Amortisation energetischer Maßnahmen geht ist eine solide Basis in diesem Bereich wichtig. Im Modul Ökonomie werden die Grundlagen der BWL und die Investitionsrechnung zur ökonomischen Bewertung gelehrt. Hierbei wird der Lebenszyklusanalyse breiter Raum gegeben, der Gebäudelebenszyklus wird als grundlegender Maßstab angesehen.

Modul 4 – Ökologie und Bauphysik

Modul 4
Das Modul Ökologie und Bauphysik ist mit der Gestaltung zusammen ein wichtiges Element im Masterstudiengang. Integrales Planen unter anderem die Gestaltung von Raum und Fassade mit bauphysikalischen Randbedingungen in Übereinstimmung zu bringen. Nur wer die bauphysikalischen Zusammenhänge erkennt kann den Schritt zum integralen Planen und Entwerfen vollziehen. In der Bauphysik werden Wärme- und Feuchteschutz von den Grundlagen bis zu instationären Vorgängen gelehrt und in Simulationen vertieft. Die Ökologie ergänzt fachlich von der Baustoffzusammensetzung bis zur ökologischen Gesamtbilanzierung, hier schließt sich der Kreis mit der Lebenszyklusbetrachtung.

Modul 5 – Technische Kompetenz

Das Modul „Technische Kompetenz“ vermittelt die wichtigen Objektkenngrößen. Die folgenden Themen sind für das Modul maßgebend: Heizanlagen, Kühlung, Lüftung, Solartechnik, Tageslicht, energetische Bewertung und Analyse. Dabei ist es besonders wichtig, die einzelnen Systemkomponenten in Bezug auf das Gesamtsystem Haus abzustimmen. Darunter verstehen wir die Systemdefinition zwischen der Gebäudehülle den inneren Bauteilen und der Gebäudetechnik.

Modul 6 – CAX

CAX vermittelt Grundlagen und Fachwissen in rechnerunterstützten Anwendungen. Hard- und Softwarekenntnisse aus dem Bereich der EDV, CAD und Datenbanken werden vermittelt. Standardanwendungen und deren Integration in den Planungsprozess bilden die Kerninhalte. Dabei sind auch Simulationen von komplexen Sachverhalten möglich.

Modul 7 – Methodik des Energieeffizienten Entwerfens

Anhand einer konkreten Entwurfsaufgabe, sollen die Lerninhalte der Module Ökologie und Bauphysik sowie der Technischen Kompetenz in den Entwurfsprozess integriert werden. Dabei spielt neben den Grundlagen der energieeffizienten Prinzipien auch die Qualität des architektonischen Raumes oder die Qualität eines Designobjekts eine große Rolle. Die ökonomischen Fragen in Zusammenhang mit den energetischen Maßnahmen sind ebenfalls Inhalt der Übung.

Modul 8 – Konstruktionsmethodik

Konstruktionsmethodik verknüpft systematisch die (Bau-) Konstruktion, Bauphysik und Gebäudetechnologie in einem Systemmodell. Gebäudetypisch ist es den Umwelteinfluss und die Nutzungsrandbedingungen in Übereinstimmung zu bringen. In einem Entwurfsprozess findet die Abstimmung der Systeme statt. Zu den theoretischen Grundlagen werden integrale Gebäudesysteme entworfen, die fachübergreifend betrachtet werden. In der Übung werden Inhalte angewendet und durch die intensive Betreuung vertieft.

Modul 9 – Projekte

Modul 9
Projekte vermitteln das selbständige Arbeiten, dabei werden theoretische Inhalte erarbeitet oder praxisnahe Aufgaben bearbeitet. Zur individuellen Entwicklung werden die Projekte von Professoren betreut. Die Projekte sind gegliedert in:

1. ein wissenschaftliches Projekt.

2. ein praktisches oder wissenschaftliches Projekt in Industrie- oder Wirtschaftskooperation.

3. ihre Master Arbeit mit der sie ihr Studium abschließen.