Definition ZSK

Was sind Soziale Kompetenzen

Zu Sozialen Kompetenzen gehören viele praktische Kompetenzen im Umgang mit sich und anderen. Es geht dabei beispielsweise darum, in Gesprächen zu überzeugen, sich selbst zu motivieren und eigene Ziele zu erreichen, gut in Gruppen zu arbeiten, Gruppendiskussionen zu leiten, Konflikte zu bewältigen, seine eigenen Interessen angemessen zu vertreten oder sich gut in Referaten oder Diskussionen auszudrücken und dabei zu überzeugen.

Allgemein gesprochen fördern Soziale Kompetenzen die Qualität des eigenen Sozialverhaltens. Dabei gibt es Unterschiede zwischen Kulturkreisen und Bereichen, die ihre spezifischen Normen und Standards haben. Nicht nur zwischen Asien und Europa gibt es Unterschiede, auch in einer Bank herrscht eine andere Kultur als in einem IT-Unternehmen.

Um sozial kompetent zu handeln, braucht man Wissen über Prozesse und Menschen (z.B. menschliche Wahrnehmung) und auch praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit sich und anderen (z.B. rhetorische Möglichkeiten). Beides zusammen ermöglicht sozial kompetentes Verhalten - also ein Verhalten, das in Alltagssituationen im Beruf und Privatleben dazu beiträgt, die eigenen Ziele zu verwirklichen, wobei gleichzeitig die soziale Akzeptanz des Verhaltens gewahrt ist.

 

Zu Sozialen Kompetenzen gehören

  1. Soziale Diagnosefähigkeit: Andere und Teams einschätzen lernen, mitbekommen was los ist
  2. Kommunikation und Gesprächsführung: Sich klar und gut ausdrücken, Gespräche zielorientiert und partnerschaftlich führen
  3. Zusammenarbeit: In der Zusammenarbeit bei einem guten Teamklima Ziele erreichen und einen eigenen Beitrag dazu leisten
  4. Selbstreflexion und Selbstmanagement: Mit sich selbst sinnvoll umgehen und sich motivieren. Im engeren Sinn ist die damit angesprochene Selbstkompetenz von der Sozial Kompetenz zu unterscheiden. Selbstkompetenz ist Voraussetzung für einen guten Umgang mit anderen.