Foto: Phovoir (colourbox.de)
25.10.2017

Auch für ein Studium gilt: Probieren geht über Studieren. Daher erkundeten am Montag, 23. Oktober 2017 rund 12 Oberstufen-Schüler des Gymnasiums bei St. Stephan, Augsburg die Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Hochschule Augsburg.

 

Die 12 Schüler sind Teilnehmer des wissenschaftspropädeutischen Seminars (W-Seminar) "Chemie in Technik und Industrie".

Unter Federführung von Fakultätskoordinatorin Alexandra Klein hatte sich eine Handvoll Professoren ein Programm überlegt, das den Schülern einen Blick hinter die Hochschul-Kulissen ermöglichte. Studiendekan Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Rommel informierte über Studienvoraussetzungen, -angebote, -inhalte sowie Karrieremöglichkeiten. Welche wissenschaftliche Arbeit an der Hochschule geleistet wird, dies konnten die Schüler gemeinsam mit Lehrer Hr. Dorn und Studienreferendarin Fr. Lehmann schließlich hautnah erleben im

  • Chemielabor / Bereich Wasseranalytik (Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Weber)
  • Faserverbundlabor (Prof. Dr.-Ing. André Baeten)
  • Labor für Energiespeichertechnik (Prof. Dr. Fiorentino Valerio Conte)
  • Labor für Energie- und Verfahrenstechnik (Prof. Dr. rer. nat. Thomas Osterland)

Ein Ziel des - sich über anderthalb Schuljahre erstreckenden und verschiedene Bausteine (darunter die Exkursion an die Hochschule) beinhaltenden - W-Seminars ist, dass Schüler bereits vor Erreichen der Hochschulreife für sich selbst erkennen können, ob ein Studium für sie das Richtige ist. Seit 2009 ist es Pflicht an bayerischen Gymnasien und Ersatz für die früheren "Leistungskurse". Jeder Schüler schließt das W-Seminar mit einer etwa 15-seitigen Seminararbeit (ähnlich der früheren "Facharbeit") ab.