Ingenieurwissenschaften
Foto: Tassilo Arndt
Die beiden Projekt-Betreuer Prof. Dr.-Ing. Florian Hörmann (li.) und Prof. Dr.-Ing. Michael Schmid (re.) mit der stud. Projekt-Gruppe (v.l.n.r.): Maximilian Storzer, Leo Fetzer, Tassilo Arndt und Niko Hennel.

Studiengang

Maschinenbau (B.Eng.)

Projektbeschreibung

Bachelor-Studierende der Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik haben einen wichtigen Schritt in Richtung "Industrie 4.0" getan: In ihrem im Sommersemester 2017 bearbeiteten Projekt

  • "Feature-basierte CAD-CAM-Programmierung der Fräsmaschine DMU 50 und des CAD-Systems Creo Parametric – Recherche, Vergleich und Bewertung" (Betreuung: Prof. Hörmann, Prof. Schmid)

haben Tassilo Arndt (Projektleitung), Leo Fetzer, Niko Hennel und Maximilian Storzer (alle 7. Semester Bachelor Maschinenbau) aufgezeigt, dass eine Werkzeugmaschine durchaus als eine Art Drucker verstanden werden kann: Der Konstrukteur eines Bauteils ist dank moderner Technologien in der Lage, ein komplett maschinenfertiges CNC-Programm automatisch mithilfe einer Schnittstelle zum 3D-CAD zu generieren und mit einer CNC-gesteuerten Werkzeugmaschine als reales Bauteil zu fertigen. Zeitintensive und aufwendige Programmerzeugung per Hand durch einen geschulten Programmierspezialisten, sowie die 2D-Zeichnungsableitung für Fertigungszwecke gehören damit endgültig der Vergangenheit an. Welche Voraussetzungen für die Kontinuität dieser weiterentwickelten Prozesskette zu schaffen sind und wie sie genau funktioniert, genau dies haben die vier Maschinenbau-Studenten untersucht - mit Erfolg, wie ein eigens produziertes Video aufzeigt.

Projekt-Betreuer Prof. Dr.-Ing. Michael Schmid lobt: „Es ist ein großer Schritt in die richtige Richtung.“ Gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Florian Hörmann hat er bereits Folgeprojekte geplant.

Beteiligte Personen

 
Foto: Tassilo Arndt
Das Bauteil in der CAM-Umgebung: Alle Werkzeugwege (blau/gelb) sind automatisch generiert.
Foto: Tassilo Arndt
Das fertige Bauteil in Werkzeugmaschine DMU50.