TEA Netzwerk

Technologietransfer-Kongress Foto: Christine Lüdke V.l.n.r.: Prof. Dr.-Ing. Hans-Eberhard Schurk, Dr. Wolfgang Heubisch und Dr. Kurt Gribl.

1. Augsburger Technologietransfer-Kongress

Unternehmen holen sich das Know-how der Hochschulen

Ob die hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion am Vormittag oder die praxisnahen Workshops am Nachmittag, der 1. Augsburger Technologietransfer-Kongress hatte mit insgesamt über 250 Teilnehmern bei jedem Programmpunkt volles Haus. Das zeigt: Augsburg positioniert sich nicht nur sportlich in der Spitzenklasse. Viele Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Netzwerken – die meisten waren auf diesen Kongress vertreten – tragen dazu bei, dass sich der Produktionsstandort Augsburg weiterentwickelt und eine Führungsposition einnimmt auch in punkto anwendungsnaher Forschung und Innovation.

Allen voran das TEA-Netzwerk. „Das Projekt TransferEinrichtungen Augsburg, kurz TEA, hat in den vergangenen Jahren einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass gerade in den mittelständischen Unternehmen im Wirtschaftsraum Augsburg Innovationen angestoßen wurden, sei es in Produktionsprozessen oder Produkten“, so Eva Weber, Wirtschaftsreferentin der Stadt Augsburg. Die Kompetenzfelder des Wirtschaftsraums Augsburg A³, Mechatronik & Automation, Faserverbundtechnologie, Umwelttechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologie und Luft- und Raumfahrt finden sich auch im TEA-Projekt wieder, welches die Brücke zwischen den Entwicklern und den Anwendern dieser Branchen darstellt. Erstere fanden die Teilnehmer in der kongressbegleitenden Ausstellung und in den Workshops am Nachmittag. Auch hier zeigte sich, dass das Thema Ressourceneffizienz in Produkt und Produktion eine große Anziehungskraft auf die Workshop-Besucher hat. Aber auch Hochschul-Know-how in den Bereichen der Betriebsorganisation sowie Fördermöglichkeiten für kleine und mittelständische Unternehmen stießen auf großes Interesse. Herr Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hans-Eberhard Schurk, Präsident der Hochschule Augsburg, die nicht nur Gastgeber des Kongresses war, sondern auch Projektträger des TEA-Netzwerks ist, begründete dies wie folgt: „Die Möglichkeit, wissenschaftliche Leistungen von Hochschulen zu erwerben, ist für Unternehmen ein klarer Standortvorteil.“

Nach der Eröffnung des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch, verfolgten die Gäste die Podiumsdiskussion und deren Wechselspiel zwischen den politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Teilnehmern rund um die Potenziale, Hemmnisse und Perspektiven des Technologietransfer in der Region A³. Andreas Thiel, Geschäftsführer der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, äußerte in seinem Beitrag die Hoffnung, dass das bislang sehr erfolgreiche TEA-Projekt mit vierstelligen Kontaktzahlen zu Unternehmen und demnächst über 50 angebahnten Projekten auch künftig vom Freistaat Bayern gefördert wird.

Mit insgesamt über 250 Anmeldungen legte diese Großveranstaltung einen Meilenstein in der Arbeit des TEA-Netzwerks und setzte damit einen deutlichen Akzent auf die Bedeutung von Technologietransfer und Innovation für die Entwicklung des Wirtschaftsraums Augsburg A³. Als Vorzeigeprojekt für das rasante Wachstum der Region gilt wohl der Augsburg Innovationspark, „mit dem der Standort A³ auf gutem Wege ist ein europäisches Zentrum für Ressourceneffizienz zu werden.“, so Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl. Auch hier kann das Wissenschafts- und Transfer-Netzwerk TEA unterstützten.

Nach dem geballten Know-how-Transfer bekamen die Kongressteilnehmer am Abend neben dem Abendessen weitere Augsburger Schmankerl serviert: Das Rahmenprogramm mit dem S’Ensemble Theater Augsburg und interaktivem Networking-Programm sorgten für einen innovativen Abschluss eines interessanten Kongresstages.

Weitere Informationen zum Kongress finden Sie unter:
www.tea-transfer.de/technologietransferkongress.html.
Ein Kongress-Handbuch wird noch erarbeitet und den Teilnehmern zur Verfügung gestellt.

Exklusiver Sponsor des Kongresses ist:
Patentanwaltskanzlei Charrier Rapp & Liebau.

Mitveranstalter:

Bayern Innovativ, Carbon Composites e.V., Cluster Mechatronik & Automation, Handwerkskammer für Schwaben, Industrie- und Handelskammer Schwaben, Kompetenzzentrum Umwelt (KUMAS), Materials Resource Management – Institut der Universität Augsburg, Bund der Selbständigen in Bayern und das Umweltcluster Bayern.

TEA-Netzwerk:

Das Netzwerk der Hochschul-TransferEinrichtungen Augsburg „TEA“ bündelt Anlaufstellen für Unternehmen an den Hochschulen Augsburgs. Ziel von TEA ist die Vernetzung der Hochschul-Transferstellen und die Förderung der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft um den Hochschulstandort Augsburg. Das TEA-Netzwerk wird aus dem Europäischen Sozialfonds kofinanziert. Sponsor von TEA ist der Förderverein der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH.

Partner des TEA-Netzwerks sind die hochschulbezogenen Transfereinrichtungen und Anwenderzentren der Region Augsburg / Nordschwaben:

  • das Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung der Universität Augsburg (AMU)
  • die Forschungsstelle für Zahnräder und Getriebebau (FZG Augsburg) der Technischen Universität München
  • das Institut für Technologietransfer und Weiterbildung der Hochschule Augsburg (ITW)
  • das iwb Produktionstechnische Anwenderzentrum Augsburg der Technischen Universität München
  • das Technologie-Centrum Westbayern GmbH (TCW) und An-Institut der Hochschule Augsburg
  • sowie die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, bei der die TEA-Zentrale angesiedelt ist.

Nachfragen zum „TEA-Netzwerk“

TEA-Zentrale, c/o Regio Augsburg Wirtschaft GmbH
Andreas Thiel, Geschäftsführer
Tel.: 0821 / 45010 – 200
Fax: 0821 45010 – 111
tea@region-A3.de
www.tea-transfer.de

 

»Mehr Fotos vom 1. Augsburger Technologietransfer-Kongress finden Sie auf dem Google+ Kanal der Hochschule Augsburg

Meldung vom 7. März 2012