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Patricia Brüstl, Eintauchen in die Natur Norwegens

Traval Diary: Høgskolen i Molde

 
Norwegen
25.10.2018
Molde, Norwegen, Teil 2

Kaum zu glauben, aber leider wahr: Nach viel zu kurzer Zeit bin ich schon, wie man so schön sagt, in der Halbzeit. Für mich ist ein Semester grundsätzlich immer relativ schnell vorbei, aber hier vergeht die Zeit wirklich wie im Flug. Mittlerweile habe ich mich auch schon hervorragend eingelebt, an alle norwegischen Gegebenheiten gewöhnt und viele großartige Freundschaften geschlossen. An manche norwegische Gewohnheit kann man sich sehr schnell gewöhnen, an andere eher wenig. Ich werde es zum Beispiel nie als für normal empfinden können, was norwegische Supermärkte für Süßigkeiten, Alkohol oder Fleisch berechnen. Andererseits ist es zum Beispiel sehr lobenswert, wie fit selbst die älteren Norweger sind oder wie dankbar sie sind, wenn man ihnen hilft etc.

 

Mitten in der Halbzeit heißt aber auch: alle alltäglichen Semesteraktivitäten sind in vollem Gange. Mittlerweile bleibt zwischen den Assignments und Essays gar nicht mehr viel Zeit für Ausflüge und Aktivitäten. Was mir hier aber sehr gut gefällt – und nebenbei bemerkt, ganz anders als zu Hause an der HSA – alle Hausaufgaben, die auch mit zur Endnote zählen, müssen in Gruppen bearbeitet werden. Laut den Professoren steigert dies die Qualität der Arbeiten. Meiner Meinung nach ist das vollkommen richtig und ich muss sagen mir gefällt diese Arbeitsweise sehr, da alles leichter von der Hand geht. Auch die Tatsache, dass die Endprüfung nicht 100 Prozent der Gesamtnote ausmacht, ist wesentlich besser als bei uns. Was ich aber leider nicht ganz so toll finde: Die norwegischen Examen dauern zwischen 4 und 6 Stunden. Mal sehen wie ich damit zurechtkomme.

Trotz aller Verpflichtungen habe ich mir es nicht nehmen lassen, nochmal in die norwegische Natur einzutauchen. (Keine Angst, man hat hier trotzdem mehr Freizeit als zu Hause, schon allein, weil die ganzen alltäglichen deutschen Verpflichtungen wegfallen). So habe ich mit ein paar anderen Erasmus-Studenten einen Road Trip zu den bekannten und wunderschönen Lofoten unternommen. An dieser Stelle kann ich auch wieder nur festhalten, dass es – falls ihr die Möglichkeit habt – wirklich so viel besser und einfacher ist, wenn man mit dem Auto hierher nach Norwegen kommt. Jedenfalls habe ich vorher gelesen, die Lofoten gehören zu den schönsten Inselgruppen der Welt. Ja, was soll ich sagen? Es ist auf jeden Fall wahr. Da haben sich die 18 bis 20 Stunden Autofahrt wirklich gelohnt. Aber bevor ich abschweife, seht es euch selbst in den Bildern an. Ich bin jedenfalls für jeden einzelnen Tag hier dankbar und sehr froh mich für Norwegen entschieden zu haben.

 
Norwegen
 
Norwegen
Norwegen: Auf dem Weg nach Trolltunga.
Norwegen: Auf dem Weg nach Trolltunga.
 
Norwegen
 
Der Strand in Molde.
Der Strand in Molde.
Trolltunga bei Bergen.
Trolltunga.
 
Erasmus-Studenten in Norwegen.
Viele Nationalitäten kommen zusammen: Erasmus-Studenten in Norwegen.

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