Bilanzierung / Doppelte Buchführung

Bilanzierung

Die Bilanz wird am Ende eines Geschäftsjahres erstellt und umfasst alle Geschäftsvorgänge des letzten Jahres. Es wird ein Überblick über die momentane Kontensituation zum Jahresende geschaffen. Durch dies erhält man einen kurzen aber doch sehr informativen Einblick in das Unternehmen und dessen momentanen Situation.

 

Ein Beispiel einer einfachen Bilanz, sowie weitere Informationen zu beiden Themen findest Du hier:

Doppelte Buchführung

Warum Buchführung?

1. Für das Unternehmen

Die doppelte Buchführung – auch kaufmännische Buchführung genannt - ist die in der privaten Wirtschaft vorherrschende Art der Finanzbuchhaltung. Sie dient in erster Linie dem Betrieb als

Die Buchführung gibt einen schnellen und aufschlussreichen Überblick über bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten. Auch kann daraus ersehen werden, ob das Unternehmen morgen noch existiert. Kein Mensch kann all diese Geschäftsvorfälle im Kopf haben, selbst bei einem kleinen Unternehmen nicht. Mit der Buchführung behält man immer den Überblick über den aktuellen Zustand seines Unternehmens.

 

2. Für das Finanzamt

Jede organisierte Form des Gemeinwesens, so auch das Finanzamt, ist darauf angewiesen, dass jeder Ausgabe entsprechende Einnahmen für die Allgemeinheit gegenüberstehen. Damit ordentlich besteuert werden kann, ist die Buchführungspflicht schon vor sehr langer Zeit gesetzlich geregelt worden.

 

So heißt es bereits im preußischen Allgemeinen Landesrecht des Jahres 1794:

„Ein Kaufmann, welcher entweder gar keine ordentliche Bücher führt, oder die Balance seines Vermögens, wenigstens alljährlich einmal zu ziehen unterlässt, und sich dadurch in Ungewissheit über die Lage seiner Umstände erhält, wird bei ausbrechendem Zahlungsunvermögen als fahrlässiger Bankerutierer bestraft.“

 

Dieser Auszug zeigt auch noch zusätzlich die Sorge des Staates um das Wohl der Bürger auf, womit wir zum dritten Punkt kommen.

 

3. Schutz vor Gläubigern Geschäftspartnern und Kunden

Das Anliegen von Gläubigern und Kapitalgebern ist vor allem zu wissen, wie es um ihre eingebrachten finanziellen Mittel in Deinem Unternehmen steht. Auch Lieferanten haben ein Recht darauf, zu erfahren wie es um ihre Forderungen steht und ob sie noch gezahlt werden können. Im Interesse des Kunden steht, ob Gewährleistungspflichten erfüllt werden können.