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B  I  B  L  I  O  T  H  E  C  A    A  U  G  U  S  T  A  N  A
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  Karl Philipp Moritz
1756 - 1793

 
 
   
   



N e u e s
A . B . C .   B u c h .


( 1 7 8 5 / 9 4 )

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Das zehnte Bild.
M e n s c h   u n d   T h i e r .

     Die junge Bäurin melket die Kuh.
     Die Kuh steht still.
     Die Bäurin thut der Kuh nichts zu Leide.

))18((

     Sie faßt die Milch der Kuh in einen Eimer auf.
     Die Kuh ist ein zahmes Thier.
     Die zahmen Thiere fliehen nicht vor dem Menschen.
     Der Mensch ernährt die zahmen Thiere.
     Vor der Kuh steht ein Eimer mit Wasser.
     Aus dem Eimer säuft die Kuh.
     Die Kuh verzehrt die Kräuter des Feldes.
     Der Mensch trinkt die Milch der Kuh.
     Die Kuh steht des Nachts im Stalle, und frißt aus einer Krippe.
     Die zahmen Thiere wohnen bey den Menschen.
     Die wilden Thiere wohnen in den Wäldern, wo keine Menschen sind.
 
Das elfte Bild.
M e n s c h   u n d   T h i e r .

     Eine Schäferin führt ein Lamm auf die Weide.

))19((

     Das Lamm frißt Klee vom Boden ab.
     Der Klee ist ein grünes Kraut das auf dem Felde wächst.
 
Das zwölfte Bild.
M e n s c h   u n d   T h i e r .

     Ein Schäfer hat eine Scheere in der Hand und schneidet damit dem Lamme die Wolle ab.
     Auf dem Felde wächst der grüne Klee.
     Das Lamm frißt ihn ab.
     Auf dem Lamme wächst die Wolle.
     Der Mensch nimmt sie ihm ab.
     Von dem Klee nähret sich das Lamm.
     Mit der Wolle kleidet sich der Mensch.
     Man macht Kleider von Tuch.
     Das Tuch macht man aus Wolle.
     Wenn die Kräuter auf dem Felde verzehret sind, so wachsen andere wieder.

))20((

     Wenn das Lamm geschoren ist, so wächst ihm wieder frische Wolle.

 
 
 
 
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