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Zukunft neu gestalten: Entwicklung neuer Ideen mit "Design Thinking"

 
Alexandra Klein
Der Einstieg in den Workshop: mit 20 Spaghetti, einem Marshmellow, 50 cm Bindfaden und 100 cm Kreppband sollte in 15 Minuten ein fest stehender Turm gebaut werden, die Höhe zwischen Tisch und Marshmellow war das Siegkriterium. Drei Professorengruppen haben alles gegeben, zwei Türme haben die geforderte „Standfestigkeit“ dann auch nachgewiesen, vorn links ist das Siegerteam zu sehen.
23.05.2019

Im Rahmen der Neuausrichtung aller Studiengänge an der Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik gab es heute einen Workshop zum Thema „Design Thinking“. Nach einer kurzen Theorieeinführung in diese Thematik wurden dann unter Anleitung umgehend konkrete Aufgabenstellungen in drei Professor(Inn)engruppen mit dieser Form der Entwicklung von neuen Ideen bearbeitet. In einer sehr angenehmen Atmosphäre konnten dabei bereits beachtliche Ergebnisse erzielt werden, die Freude beim „Ausprobieren“ war allen Kolleg(inn)en jederzeit anzusehen. 

 

Die Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik befindet sich aktuell in einer aktiven Phase der Neuausrichtung aller ihrer Studiengänge. Digitalisierung, Industrie 4.0, künstliche Intelligenz und Internet of Things sind nur einige Themen, durch die sich die industriellen Rahmenbedingungen gegenwärtig gravierend verändern und mit denen zwangsläufig auch unsere jetzigen Absolvent(inn)en intensiv konfrontiert werden.

Zunehmend in der Industrie gesucht werden Absolvent(inn)en, die in interdisziplinären Teams Projekte in immer wieder wechselnden Gruppen bearbeiten können, die „Sprache" anderer Projektmitarbeiter in den fachlich heterogenen Teams verstehen. Zwingend erforderlich für eine Vorbereitung darauf sind im Studienbetrieb deshalb neue Studienkonzepte, Lehrinhalte und zunehmend flexiblere Studienangebote.

Für den heutigen Workshop an der Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik stand die Entwicklung neuer Konzepte für das Studium auf dem Programm, interdisziplinäre Studienangebote und die Berücksichtigung der Thematiken „Digitalisierung“ und „Internationalisierung“ waren dabei wichtig. 

Im Verlauf des Workshops zu einer feststehenden Aufgabenstellung wurden dann unabhängig in den drei Gruppen unterschiedliche Problemstellungen für die weitere Bearbeitung herausgearbeitet. Ein interdisziplinäres Projekt übergreifend für die Semester 3 und 4, die Entwicklung von einheitlichen Qualitätskriterien für die Studiengänge und die Einführung eines insgesamt passenden Kommunikationssystems waren dann die Themenstellungen für eine erste Ideenentwicklung. In  einer anschließenden Vorstellung der Ideen und Diskussion mit allen Teilnehmern konnten durchaus beachtliche Ergebnisse erzielt werden. 

Es war ein sehr intensiver Tag für alle Beteiligten, allein einen ganzen Tag für fakultätstinterne Diskussionen zur Verfügung zu haben, wurde aber von den Teilnehmern dankbar angenommen.