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Heute im Gespräch: Dominik Storch

Aus der Reihe "Unsere Doktoranden stellen sich vor"

 
10.01.2022
Fakultät für Elektrotechnik

Heute im Interview in der Reihe „Unsere Doktoranden stellen sich vor“: Dominik Storch

 
Foto: Dominik Storch
Dominik Storch, M.Sc. M.A.

Steckbrief

Name:

Dominik Storch, M.Sc. M.A.

Studium:

Forschungsgruppe:

Im Team von Professor Michael Finkel im Fachbereich Hochspannungs- und Anlagentechnik

Projektthema:

„Lokale Inselnetzversorgung von typischen bayerischen Wasserversorgungsanlagen mit dezentralen Erzeugungsanlagen bei großflächigen Stromausfällen“ im Projekt LINDA 4 H2O

Kooperationspartner:

  • Technische Universität (TU) München
  • Bayerisches Landesamt für Umwelt
  • Regierung von Schwaben
  • Wasserwirtschaftsamt Donauwörth
  • Stadt Königsbrunn
 

In welchem Projektteam ist Dein Forschungsthema angesiedelt?

Ich arbeite im Projekt LINDA 4 H2O, in welchem an einem innovativen Notversorgungskonzept für kritische Infrastrukturen geforscht wird. Konkret wird die Möglichkeit der lokalen Inselnetzversorgung von bayerischen Wasserversorgungsanlagen mittels Biogasanlagen bei großflächigen Stromausfällen untersucht.

Was gefällt Dir an Deiner Tätigkeit als Doktorand besonders?

Besonders gefällt es mir, dass ich unter großer Eigenverantwortung intensiv an Fragestellungen arbeiten kann, die mich bereits seit dem Bachelorstudium faszinieren. Es ist ein tolles Gefühl an Herausforderungen, zu welchen es noch keine bereits bekannten Lösungen gibt, zu knobeln und sich schlussendlich einen möglichen Lösungsweg zu erarbeiten – auch wenn das häufig einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Außerdem gefällt mir die Dynamik in unserem Team sehr gut; ich komme mir manchmal ein bisschen vor wie in einem Start-up – nur eben auch mit den Vorteilen, die eine Anstellung beim Freistaat Bayern mit sich bringt.

Welche Inhalte und Kenntnisse aus Deinem Studium sind für Dein aktuelles Forschungsprojekt besonders hilfreich?

Neben sämtlichen Fächern aus dem Bachelor und Master mit Bezug zur Energietechnik sind für mich momentan hauptsächlich Programmierkenntnisse, welche ich mir im Laufe meines Studiums aneignen durfte, von großer Hilfe. Selbstverständlich ist aber auch die Methodik des wissenschaftlichen Arbeitens, wie man sie etwa beim Schreiben der Abschlussarbeiten lernt, von Bedeutung.

Welchen Tipp hast Du für Studierende, die mit dem Gedanken spielen in die Forschung einzusteigen?

Ich denke mit die wichtigste Voraussetzung ist es, von seinem eigenen Forschungsthema begeistert zu sein. Ich empfehle Euch daher bereits bei der Bachelorarbeit nach Themen Ausschau zu halten, die Euch wirklich interessieren und hier nicht nach dem Prinzip des kleinsten Widerstands zu entscheiden. Im Anschluss an die Bachelorarbeit bietet sich dann natürlich ein MAPR-Studium an: Hier werdet Ihr als Masterstudierende direkt in die Forschungsprojekte miteinbezogen und könnt Euch ein gutes Bild machen, ob Euch die akademische Forschung liegt.