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Ein Brettspiel für die
Documenta 15

Workshop in Nairobi

 
Gruppenbild
05.05.2022
Nairobi/Augsburg

Wie geht das? Ein analoges Spiel zunächst zu entwickeln und dann zu gestalten. Eines, das den Geist der diesjährigen Documenta repräsentiert. Ein Spiel also, das von einer kooperativen Idee getragen wird und das die Lebenswelten von globalem Süden und Norden verbindet. 

 
Zunächst haben sich Spielbegeisterte unter den Studierenden der Fakultät für Gestaltung und der Technical University of Kenya zusammengefunden, denn so ein Spiel kann nicht nur von einer Weltsicht getragen werden. Erste Ideen wurden ausgetauscht, in wöchentlichen Zoom-Treffen mit Themen experimentiert. Schließlich traf sich das Spieleteam zu einem viertägigen Workshop in Nairobi, um  die Stadt zu erkunden, ein Gespür für das Leben der Handeltreibenden zu bekommen und vor allem gemeinsam zu spielen, spielen, spielen. 
 
Denn soviel ist bis jetzt klar: Hawker mali mali, soll das Spiel heißen, das das Leben der Straßenhändler in der kenianischen Hauptstadt thematisiert. Die Spieler:innen schlüpfen in die Rolle der hawkers, die täglich ums Überleben kämpfen - vor allem gegen eine korrupte Polizei.
 
Der Spieledesigner Thomas Fackler leitet das Projekt, gemeinsam mit der kenianischen Produktdesignerin Esther Kute. 
Die Spielepremiere  wird Anfang August auf der Summer School der Documenta stattfinden. 
 
Weitere Informationen:
Workshop Nairobi
Workshop Nairobi
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